Der Blauring Windisch ist gestrandet!
Unser diesjähriges SOLA begann mit etwas Unvorhergesehenem. Unser Flugzeug, das uns ins kalte Grönland fliegen sollte, stürzte auf einer tropischen Insel ab. Der Pilot Frank und Professor Verkabelt stellten, sehr zum Missfallen von Pamela und ihrem Butler James fest, dass die Funkmaschine, mit der wir ein S.O.S-Signal senden wollten, kaputt war und zu allem Überfluss wurden die Teile auf der ganzen Insel verstreut! Nachdem unsere Stewardess Gazania alle beruhigt hatten, beschlossen wir, das Beste daraus zu machen, wanderten los und fanden schliesslich einen super Lagerplatz. Dort richteten uns häuslich ein. Es wurden Dekorationen wie Palmen, Hawaiiketten und ein riesiges Fischernetz gebastelt, und auch eine Strandbar durfte natürlich nicht fehlen! Am Abend fand die alljährliche Taufe statt, bei der alle Mädchen, die zum ersten Mal das Lager besuchten, aber auch Neuleiterinnen, Lagerleitung und Küche getauft wurden. In den nächsten Tagen hiess es, Teile unserer Funkmaschine zu finden, indem wir unsere Sinne kitzelten, die Umgebung erkundeten, Theater spielten oder uns schwierigen Aufgaben stellten. Sogar in der Nacht mussten wir gegen Ureinwohner kämpfen, die Gazania entführt hatten! Das Ausschlafen am nächsten Tag kam uns da gerade recht. Nach einem feinen Brunch ging es ab in den Gottesdienst und am Nachmittag kühlten wir uns bei einem Wassergame so richtig ab. In den nächsten Tagen ging es in verschiedenen Gruppen entweder zum Rodeln, ins Schwimmbad oder mit Riesentrottinets steil den Berg hinunter. Wir verfolgten Mr. X und konnten uns für die abendliche Mini Playback Show und den bevorstehenden Besuchstag so richtig schön machen. Und dann war es schon so weit, Mamis und Papis, aber auch sonstige Verwandte und Bekannte trafen bei uns ein und halfen uns, Teile unserer Funkmaschine einzutauschen, die Ureinwohner gefunden aber total falsch benutzten. Wir waren einen grossen Schritt weiter gekommen, doch nun hiess es wieder Abschied nehmen und aufmerksam bleiben, es waren noch lange nicht alle Teile gefunden! Sofort ging das Lagerleben weiter, es wurde eine Miss SOLA gekürt, getanzt, gesungen und gewandert. Mit den Ältesten wurde gebastelt und neue Superstars gefunden. Der nächste Tag verbrachten alle in ihren Gruppen, wo gebastelt, gespielt und gekocht wurde. Wir lösten ein Rätsel beim PC-Game. Um Übeltäter unter uns zu bestrafen, tagte auch ein Lagergericht, das sich über verschiedenste Anklagen, die das ganze Lager über eingereicht werden konnten, beriet. Und schon war er da, der letzte Abend. Nach einem feinen Essen mussten die Leiterinnen die von den Mädchen vorgeschlagenen Wetten ausführen und tippen, ob es die anderen schaffen. Wer falsch getippt hatte, musste büssen, so mussten Leiterinnen, sehr zur Freude der Mädchen, Pfader spielen, kalt duschen oder sich von einer ‚,blinden‘‘ Person schminken lassen. Schlussendlich konnten Frank und Professor Verkabelt die letzten Teile an unsere Funkmaschine bauen und sie funktionierte! Man versprach uns, dass wir am nächsten Tag gerettet würden. So ging es wieder zurück nach Windisch, wo unser SOLA mit dem Lagerlied und dem traditionellen Tschieiei zusammen mit der Jungwacht endete.