Leserschreiben zum

Gastbeitrag vom 1. November 2013 – Nordwestschweiz von Christine Egerszegi

„So einfach ist das nicht!

Christine Egerszegi kann ich zu ihrer realistischen und mutigen Einschätzung zum Thema Gripen-Beschaffung nur gratulieren. Aus der angesprochenen Angst, in die erwähnte Ecke der Armeegegner gedrängt zu werden, fehlt vermutlich vielen Politikerinnen und Politikern sowie Militärs der Mut, der Öffentlichkeit einzugestehen, was sie sehr wohl wissen. Nämlich, dass ein starker Aggressor zuerst die EU-Länder bzw. die NATO zu Fall bringen müsste, und dass die Schweiz in der Folge mit ihren 22 Gripen nichts mehr zu bestellen hätte. Viel mehr wäre es vermutlich so, dass der Schweiz schon vor einer direkten kriegerischen Auseinandersetzung der wirtschaftliche Stecker gezogen würde. Nichts gegen eine starke Armee, aber bitte mit den auf die heutigen Bedrohungen ausgerichteten wehrtechnischen und fachlichen Mitteln!

Jürg Barth-Schmid, Gränichen