Energie-Apéro Aargau in Baden

Baden 24.11.15 – In einem vollen Konnex Saal fand am Dienstagabend der zweite von elf Energie-Apéro Aargau der Saison 2015/16 statt. Im Zentrum der drei Referenten standen intelligente Lösungen rund um die Energie- und Netzbewirtschaftung für das smarte Eigenheim aber auch ganze Regionen, zentral oder dezentral koordiniert.

Martin Sennhauser, Leiter Energiefachstelle Baden, freute sich die rund 200 Gäste sowie Spezialgast- Roman Derungs, Vertriebsleiter D-A-CH Renewable Energy, General Electric, begrüssen zu dürfen. Er dankte den Sponsoren, die diese Anlässe erst ermöglichen, im speziellen die Energieversorger von  Baden, Lenzburg, Aarau und Zofingen, aber auch der Kanton und die Energieverbände. Provokativ stellte er die Frage in den Raum „kann smart alle Energieprobleme lösen?“. Einen Teil der Antwort hierauf sollten die folgenden Referate geben.

„Es geht um Digitalisierung“

Das sagte Martin Vesper, CEO digitalStrom AG. Denn in den letzten Jahren hat eine dramatische Digitalisierung der Welt stattgefunden; man denke an Smart Phones und Smart Pads. Er erklärte wie ein digitales Haus schon heute aussehen könnte und warum es überhaupt digital sein soll. Trotz mehr Technik hinter den Anwendungen werde die Bedienung einfacher. Dank der smarten Vernetzung des Hauses kann sehr rasch auf neue Gegebenheiten reagiert werden und Updates erfolgen dezentral.

Im zweiten Vortrag von Daniel Cajoos, Senior Account Manager Alpiq, ging es um „GridSense“, eine Energiemanagement Lösung, die noch in der Entwicklungsphase steckt, und dennoch schon Preise gewonnen hat. Da heute immer mehr Eigenhausbesitzer nicht nur Strom konsumieren sondern auch produzieren, ist das Stromnetz immer grösseren Schwankungen ausgesetzt. Dem will GridSense mittels intelligenter Geräte oder Zusatzboxen für die Geräte aber auch der lokalen Regelung der Netzauslastung eines Quartiers oder einer Region entgegenwirken. Der Konsument profitiert durch weniger Preiserhöhungen, da das Netz weniger abgenutzt wird.

Smart ist intelligent fürs Netz

Der letzte Vortrag von Rainer Bacher, CEO Bacher Energie AG, drehte sich um die GridBox. Während die vorherigen Redner auf Ebene Eigenheim und mittels dezentralen Lösungen für ein intelligentes Netz handeln, stabilisiert Bacher mittels lokalen smarten „Netzkontrolleuren“ – GridBoxen - die schwankende Stromproduktion auf überregionaler und gar Schweizerischer Ebene mit  Echtzeitmessungen und -berechnungen.

Fragen wurden nicht nur im Anschluss an die Referate gestellt sondern beim Apéro im Energiepunkt weitergeführt.

Mehr Informationen: www.energiapéros-ag.ch