Biberstein

Skitouren im Solothurner Jura

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 a) Gisliflue:

Einige Winter musste ich warten bis ich mit meinen Tourenski die Gisliflue (772 m) besteigen konnte. Zusätzlich war es für mich meine erste Skitour, die ich vor meiner Haustüre in Biberstein starten konnte. Aufgrund der Schneelage war es heute (8. Dezember 2012) soweit. Abgesehen von wenigen Metern schwarz geräumter Strassen, konnte ich die Route mit Skiern komplett begehen.

Die Route ist einfach zu finden: ab Juraweid immer den gelben Markierungen folgen. Die Variationsmöglichkeit ist vielfältig, wenn man diese Region gut kennt und mit einer Schweizer Landeskarte (LK 1089 AARAU) die Tour beginnt. Im Aufstieg und spätestens am Gatter (643 m) bemerkte ich weitere Spuren eines Skitourengehers im Schnee. Es waren definitiv nicht meine Spuren. Dieser ist im Bereich meiner Aufstiegsroute abgefahren. Im Nachhinein stellte sich das als eine bessere Variante dar. Meine Abfahrt über den Sommerweg in östliche Richtung ist machbar, aber aufgrund des felsigen Untergrundes nicht attraktiv. Die weitere Abfahrt durch die Südhänge der Gisliflue ist bei viel Neuschnee aber kein Genuss.

Fazit: Gelungene und einfache Skitour in einer mir sehr bekannten Region. Aufgrund der Anstiege über verschneite Wiesen und Waldwege ist kein Steinkontakt zu befürchten. Die felsige Gipfelregion ist mit den "alten" Skiern zu empfehlen.

b) Vorröti:

Wo liegt den Vorröti? Diese Frage musste ich vielen Kollegen beantworten. Einige kennen den Weissenstein. Östlich davon liegen Balmfluechöpfli und Röti. Beide Gipfel sind von Süden anspruchsvolle Wanderziele (Schwierigkeitsgrad T3). Vorröti liegt wiederum östlich vom Röti und ist vom Balmberg aus leicht erreichbar. Hier befindet sich auch ein schönes, kleines Skigebiet, das auch an bestimmten Nächten Skifahren auf der beleuchteten „Kählepiste“ anbietet.

Mein heutiger Ausgangspunkt (11. Dezember 2012) ist der geräumte Parkplatz an der Ruine Balm. Ich folge den Sommerweg bis ein Wiesenhang mich nach links hinauf in Richtung Unterbalmberg führt. Ab hier quere ich zum Lift Röti. Nun folge ich dem gesamten Verlauf der Lifttrasse. Der Weg wir immer steiler und mühsamer. Jetzt darf ich Spitzkehren im Steilhang üben. Für den Konditionsaufbau ist dieser Steilhang nützlich. Dem Leser, der die Tour wiederholen möchte, empfehle ich die Aufstiegsroute entlang der Siggern. Bald ist eine Skihütte erreicht. Jetzt den letzten Aufschwung überwinden und ich stehe auf eine grossen Kuppe unterhalb vom tiefverschneiten Röti.

Meine Abfahrt führt mich durch 30 cm Neuschnee (Pulver) zunächst entlang dem Tal der Siggern bis ich die Wiesen bei Unterbalmberg erreiche. Dies empfehle ich auch für den Aufstieg, da keine Steilhänge zu bewältigen sind. Hinter dem Ostgrat des Balmfluechöpfli habe ich frische Aufstiegsspuren gesehen. Ein Skitourengeher ist entlang Zwischenberg zum Nesselbodenröti aufgestiegen. Dort querte er auf dem Sommerweg nach Vorröti.

Weitere Informationen:

Gisliflue (772 m): Schwierigkeitsgrad: WS (wenig schwierig); Zeitbedarf: 2.5 Stunden; Höhenmeter: 450 m.

Vorröti (1235 m): Schwierigkeitsgrad: WS (wenig schwierig); Zeitbedarf: 2.5 Stunden; Höhenmeter: 650 m.

Weitere Informationen unter www.lucht-trekking.org/trekkingreisen.html. Gerne erteile ich weitere Auskünfte unter info@lucht-trekking.org oder 079 277 71 55. Unter dieser Email-Adresse erhalten Sie auch kostenlos ein GPS Track zu den genannten Touren.

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