Nach einem feinen Imbiss durfte Präsidentin der Vereinigung Wohnliches Muri-Dorf, Vreni Schwab  zur 34. Generalversammlung begrüssen. Gleich zu Beginn gedachte die Versammlung dreier engagierter Mitglieder, die im vergangenen Vereinsjahr von dieser Welt abberufen wurden: im Dezember Jakob Burkard (Gründungsmitglied), im Januar Paul  Vollenweider und im Mai Markus Trüb (Rechnungsrevisor). Das von Walter Ehrensperger abgefasste Protokoll wurde genehmigt.
Nach der letzten Generalversammlung hatte sich der Vorstand intensiv mit der Verkehrssituation im Dorf auseinander gesetzt, bekam aber von der Polizei negativen Bericht, weil der Durchgangsverkehr laut Reglement offenbar zu gering sei, als dass die Anbringung eines Fussgängerstreifens berechtigt ist. Zusammen mit dem in Muri wohnenenden Marco Hüttenmoser von der Dokumentationsstelle «Kind und Umwelt» wurde auch ein Zeitungsseite unter dem Titel «Wildwechsel» gestaltet und im «Freiämter» veröffentlicht. Der Verein bekam aber auch auf ein Schreiben an den Gemeinderat betreffend Schulwegsicherung eine Absage mit der Begründung, dass zurzeit ein Konzept ausgearbeitet werde.
Gelungene Exkursion und ein positiver Rechnungsabschluss.
Gerne blickte Vreni Schwab auf die gut besuchte traditionelle Exkursion am Pfingstsamstag zurück mit dem Besuch des Betriebes und des Naturparkes der Firma Robert Wild AG; über den gelungenen Anlass habe gar eine Lokalzeitung unter dem Titel «Wo sich Frösche von Signalschildern überhaupt nicht beeindrucken lassen» berichtet. Die traditionelle Vorstandssitzung am Grillplatz im Usserholz fand dieses Jahr in einer Vollmondnacht statt und war sehr gemütlich. Für die Pflege des Platzes galt der Dank besonders Oswald Frey und Walter Frey.
Die von Oswald Frey geführte Vereinsrechnung 2012 konnte mit einem schönen Ertragsüberschuss abgerechnet werden, weshalb auch das Reinvermögen gestiegen ist. Wie von Frau Schwab zu erfahren waren, ist kürzlich auch die Rechnung für die neue Informationstafel beim Museum «Zwischen Pflug und Korn» eingetroffen; die Kosten belaufen sich lediglich auf 950 Franken, rund die Hälfte des budgetierten Betrages. Diese Auslagen können allerdings erst in der Jahresrechnung 2014 berücksichtigt werden.
Problemlose Wahlen
Für den verstorbenen Rechnungsrevisor Markus Trüb konnte neu Christian Schüpbach gewonnen werden; er wurde einstimmig in das Amt gewählt, das er bereits dieses Jahr ausübte. Bestätigt wurde auch der Vorstand mit Vreni Schwab als Präsidentin, André Stierli als Vizepräsident, Walter Ehrensperger als Aktuar und Oswald Frey als Kassier.
Unter Verschiedenes zeigten sich die Mitglieder sehr enttäuscht, dass die Bach- und Aettenbergstrasse nicht mit Tempo 30 belegt werden. Darüber orientierte die Dörfler Gemeinderätin und Verkehrsministerin Milly Stöckli anlässlich einer Information. Diese Sachlage brachte dann einige Vereinsmitglieder in Rache, nachdem alle Anträge auf Fussgängerstreifen immer wieder abgelehnt wurden. Auf der einen Seite entstanden und entstehen im Dorf immer neue Wohnungen und zudem hat die Aettenberg- und die Bachstrasse am Morgen und Mittag auch noch den Schleichverkehr aus Richtung Aettenberg und von der Gammerstallstrasse zu schlucken. Es wurde daher grossmehrheitlich gefordert, dass auf diesen Strassen ebenfalls Tempo 30 eingeführt wird oder zu gewissen Zeiten -am Morgen, Mittag und Abend - diese Strassen für den Durchgangsverkehr gesperrt werden und dies von der Polizei auch kontrolliert werde. Der Vorstand wurde damit beauftragt, in dieser Sache beim Gemeinderat vorstellig zu werden, damit die Sicherheit für die Fussgänger im Muri-Dorf auch in Zukunft gewährleistet ist.