So zahlreich strömten die Seniorinnen und Senioren zur diesjährigen Seniorenweihnacht, dass noch ein weiterer Tisch hereingetragen und gedeckt werden musste. Die Aula war von der Frauengruppe unter der Leitung von Margrit Hunziker schon am Vormittag weihnächtlich geschmückt worden, und als alle Platz genommen hatten, verdunkelte der Sigrist Rolf Siegrist den Raum gegen den hellen und freundlichen Sonnenschein von draussen und zündete die Kerzen am Weihnachtsbaum an.
Nicht das Abdunkeln des Raumes und auch nicht das Anzünden der Kerzen stoppten die Senioren in ihrem regen Austausch, erst als die 53 Kinder der 1. und 2. Klasse mit ihren Lehrerinnen Brigitte Wyss, Christa Debrunner und Vanessa Bürkli auf die Bühne strömten, entstand eine erwartungsvolle Ruhe im Saal.
Pfarrer Toni Grüber begrüsste die Anwesenden und dankte den Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrerinnen, dass sie an ihrem freien Mittwochnachmittag die Senioren mit ihrer Weihnachtsfeier erfreuen, und schon begannen die Schüler mit den extra für diesen Anlass eingeübten Weihnachtsliedern und der Geschichte vom jungen Hirten Simon, der sein Schäfchen verloren hatte und es überall suchte. Die Suche führte den Hirten an verschiedene Orte. Aber nicht bei dem grossen Mann, nicht hinter dem Stein, nein auch nicht beim Wolf mit der blutigen Pfote – dieser hatte sich verletzt, und Simon verband ihn -, sondern bei der Krippe des Christkindes fand Simon das Schäfchen.
Nachdem die Schüler und Ihre Lehrerinnen mit einem herzlichen Applaus und einem Zvieri verabschiedet worden waren, las Toni Gruber die Weihnachtsgeschichte "Hilde als Weihnachtsmann" vor, und dann servierte die Frauengruppe ein feines Zvieri, oder besser ein spätes Mittagessen: Schinken mit Kartoffel- und Rüeblisalat. Kaffee, Tee und Kuchen durften nicht fehlen, und so gingen die Senioren satt und zufrieden nach Hause: "Es isch sehr schön gsii", bedanken sich viele bei der Verabschiedung.