Birmenstorf

Seniorenturnreise in den Jura

megaphoneLeserbeitrag aus BirmenstorfBirmenstorf

Birmenstorfer SeniorInnen reisen in die Westschweiz

Morgens um 7.30 Uhr starteten wir zu unserer Seniorenturnreise in den Jura. Ein bequemer Car der Firma Nordic Reisen brachte uns in angenehmer Fahrt bei strahlend schönem Wetter über Solothurn und Biel, weiter durch teils enge Schluchten in die weite Juralandschaft nach Les Bois. Neben einer Pflege-station für die berühmten Freiberger Pferde, die von der Stiftung für das Pferd betrieben wird, konnten wir im Restaurant Kaffee und Gipfeli einnehmen.
Unsere Nichtwanderer wurden nach La Chaux-de-Fonds gebracht, um in dem wunderschönen Zoo de Bois spazieren zu gehen.
Wir Übrigen wanderten in einem landwirtschaftlich geprägten Gebiet an etlichen alleinstehenden Bauernhäusern vorbei. Einzelne grosse Laubbäume oder hohe Tannen belebten die grossen Grasflächen, dazwischen
weideten Pferde und auch Viehherden. Die friedliche Landschaft strahlte eine grosse Ruhe aus. Ein Innehalten gab es bei einem umzäunten, einsamen Pestfriedhof, wo schon im 16. Jh und später Opfer dieser heimtückischen Krankheit beigesetzt wurden. Auf einer Anhöhe entdeckten wir ein hohes Gebäude, die heutige REHA-Klinik in Noirmont. Bei der beruhigenden Wanderung gingen wir zeitweise an den Schienen des Jurabähnlis entlang.
Ein Gruss aus der Neuzeit waren etliche hohe Windräder.
Um die Mittagszeit trafen sich alle Teilnehmer in Le Peu-Pequignot. Von freundlichen, hübsch gekleideten Serviererinnen wurden wir bedient. Das Essen war vorzüglich und rasch verbreitete sich eine fröhliche Stimmung.
Ein weiterer Höhepunkt war danach das weltgrösste , internationale Uhrenmuseum in La Chaud-de-Fonds. Wir sahen Sanduhren, Sonnenuhren, Wanduhren, Pendulen, lasen von der Zeitbestimmung in Baumscheiben, sahen die erste mechanische Uhr, eine Turmuhr. In runden, von allen Seiten einsichtbaren Vitrinen waren ältere und modernste Taschen- und Armbanduhren ausgestellt, eine unwahrscheinliche Vielfalt.
Unser letzter Halt war schliesslich auf der Vue des Alpes. Das weitumfassende, grossartige Alpenpanorama brachte uns zum Staunen, obwohl sich die Berge grösstenteils in den Wolken versteckten.
Abwärts ging es nun zum Neuenburger See, auf der Autobahn zurück nach Birmenstorf. Mit einem grossen Dank an Erika und Jean Jobin, die uns Jeans Heimat in ihrer Vielfalt und Schönheit nähergebracht haben, gingen wir nach Hause. Es war ein wunderschöner Tag!

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