Seniorennachmittag Schönenwerd

Orientierung durch Gemeindepräsident Peter Hodel über die Gemeinde und musikalische Unterhaltung durch das Nostalgiechörli Romantica

SeniorennachmittagTragen Sie bitte hier Ihren Lauftext ein ...Seniorennachmittag der Einwohnergemeinde Schönenwerd

Gute Aussichten und gute Unterhaltung

Gegen 200 über 70 Jahre alte Schönenwerder Einwohnerinnen und Einwohner benützten die Gelegen-heit, um sich am Frühjahrs-Seniorennachmittag über die neuste Entwicklung der Einwohnergemeinde orientieren zu lassen. Die Neuigkeiten, welche Gemeindepräsident Peter Hodel vorbrachte, waren denn auch durchaus positiv. So konnte er einen Rechnungsabschluss ankündigen, der sicher keine Steuererhöhungen erfordern dürfte. Auch für die finanzielle Zukunft der Gemeinde sieht er keine tris-ten Vorzeichen. Die Niederämter Sozialämter wurden per 1. Januar 2009 im Bally-Areal in Schönen-wird zusammengelegt. Die Einführung dieser zentralen Stelle brachte anfangs sehr viel Arbeit. Nach einer Einführungsphase dürfte sich aber der Arbeitsaufwand auf ein Normalmass verringern. Auch die Probleme der Schule neigen sich einer Lösung zu, so dass der Bildungsstandort Schönenwerd weiter-hin eine hohe Qualität aufweisen dürfte. Ein Werk der Pioniere unseres Bildungsstandortes, nämlich das Sälischulhaus, könne dieses Jahr im Rahmen eines Schulfestes sein 100-jähriges Bestehen feiern. Vor allem aber rief er alle Anwesenden auf, am 17. Mai an den Gemeinderatswahlen teilzunehmen. Ab Mitte August tage dann der neue Gemeinderat mit dem von der Gemeindeversammlung beschlos-senen Ressortsystem. Erfreut zeigte sich der Gemeindepräsident, dass es möglich sei, die etwa 150 Kommissionsmitglieder aus allen Parteien zu rekrutieren. Wenn auch der Frühlimg noch etwas auf sich warten lasse, sei die Entwicklung der Gemeinde gesichert.
Anschliessend an die präsidiale Orientierung unterhielt das Nostalgiechörli Romantica die Seniorinnen und Senioren mit bekannten Liedern. Der erste Block war sogenannten Küchenliedern gewidmet, wel-che in den Familien gesungen wurden als Radio und Fernsehen noch nicht die bestimmenden Unter-haltungsmedien waren. Es handelte sich um Herz-Schmerz-Lieder, die das Leben der damaligen Zeit schilderten. Sie berichteten vom Soldatenleben, von Liebe und von Heimweh. Als zweites Genre ka-men dann die Gassenhauer aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zum Zug. Titel wie «Berliner Luft», «O Donna Clara», «Wenn die Elisabeth nicht so schöne Beine hätt'», «Man müsste noch mal zwanzig sein» weckten in der anwesenden Generation Erinnerungen an ihre Jugend, als diese Schlager noch am Radio gespielt worden waren. Und schliesslich kam als dritter Block auch noch die Sehn-sucht nach dem weiten Meer zum Tragen. «Wo die Nordseewellen», «Ich bin ein Mädchen von Pi-räus», «Blaue Nacht, o blaue Nacht am Hafen» vermittelten Seeromantik. Mit dem Charleston «Küss mich, Schnuggiputzi» und der bekannten Melodie «Veronika, der Lenz ist da» ging das Konzert zu Ende. Anschliessend genossen die Anwesenden den offerierten Imbiss, bevor sie sich auf den Heim-weg machten.. ao.


Bildlegenden:

Bild «Altersnachmittag Applaus»: Das Publikum geizte nicht mit Applaus für die Darbietungen des Nostalgiechörlis Romantica.

Bild «Passendes Outfit»: Zu jedem Block die passende Bekleidung. Zum Thema Meer sangen die Matrosen. Bilder: Arno Oppliger

Bild «Wenn die Elisabeth»: Wenn die Elisabeth nicht so schöne Beine hätt'.

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