Trotz herrlichem Winterwetter fanden sich etwa 40 Senioren in der Aula der Wynenschulanlage zum Seniorennachmittag ein. Eine vergnügliche Stunde mit Karl Gautschi aus Menziken wartete auf sie. Die Texte von Karl Gautschi kannten viele noch aus dem früheren „Aargauer Kurier". Dort schrieb er als „Muster Aargauer" Satiren zu Geschehnissen aus dem Alltag. Bis heute hat er seine lustigen Geschichten nun auch in einigen Büchern veröffentlicht. Daraus las er den interessierten Anwesenden einige Müsterchen vor. Vom gut organisierten Muttertag -die Mutter darf am Vortag schon das kalte Essen bereit stellen und erst am Montag abwaschen- bis zur Untersuchung der Fahrtauglichkeitsprüfung reichten die Anekdoten. Es wurde herzhaft gelacht. Kochrezepte sind für Karl Gautschi ebenfalls unverständlich, denn wie kann man ein Huhn dressieren, wenn es bereits tot ist und warum soll man den Rahm schlagen, wenn er einem gar nichts getan hat? Vor allem den Zuhörerinnen werden die Erinnerungen an diese Texte noch oft ein Schmunzeln entlocken, zum Beispiel wenn sie wieder einmal in einem Kochbuch lesen, sie sollen den Teig blind, also ohne zu schauen, backen. Die Texte von Karl Gautschi kamen bereits bei den Seniorennachmittagen in Unterkulm und Teufenthal gut an. Natürlich wurden aber auch das Zvieri geschätzt und das anschliessende Plaudern mit Bekannten. Im Februar werden die beliebten Lottonachmittage durchgeführt.