Seon

Seener Männerstamm-Reise

megaphoneaus SeonSeon

42 Seenerstamm Männer im Pensionsalter sind zu einem Tagesausflug mit dem Car

nach Biel, durch die Taubenlochschlucht, über Sanceboz und von dort durch das Vallon

de St Imier und die Ortschaft St Imier über La Ferrière zum Mittagshalt nach Les Bois gefahren. Die Neuenburger Freiberge mit Pferden und Eseln weidend, nebst den typischen Bauerngehöften mit den weiten Dächern hinterliessen einen gefreuten Eindruck. Das Leben auf rund 1000m Höhe kann im Winter ganz schön hart und anstrengend sein. Nicht zu vergessen sind die Zeiten Napoleons bei dem dieses Gebiet noch zu Frankreich gehörte. Erst nach dem Wiener Kongress wurde dieser Landzipfel der Eidgenossenschaft zugeordnet. Wenige Kilometer von Le Bois weg befindet sich ja die bekannte Ortschaft Saignelègier mit dem traditionellen, jährlich stattfindenden  Pferde-Concour. Mittlerweile ist es allen klar geworden, hier wird nur Französisch gesprochen,(wäre schön wenn) was beim Mittagessen  im Restaurant Maison Rouge nützlich wurde. Wir durften ein perfektes Essen samt Dessert einnehmen. Man spürte, hier man war willkommen Gast.. Mit der Zeit

stieg vor lauter Gemütlichkeit der Lärmpegel etwas an. Zu erwähnen bleibt der Umstand, dass Le Roselet und Jeanbrenin auch diese Gehöfte gehören dazu, Genau auch den ältern Pferden nimmt man sich an. Mit Einsetzen eines leichten Regens fuhren wir rund 10 km westwärts nach La chaux des fonds zum Internationalen Uhrenmuseum. Dort wurden wir von zwei Damen empfangen welche uns während rund 1 ½ Stund durch das Museum führten. Tausende von Uhren, andere mechanische Einrichtungen und von Uhrmachern gebrauchte Gegenständen waren wirklich professionell und gekonnt ausgestellt und präsentiert. Man muss einfach zur Kenntnis nehmen, dass schon seit vielen. Jahrhunderten hier im Jura oben, nahe der Grenze einige hundert Meter über dem Doubs, echte Meister am Werke waren. Diese Uhren, Pendulen und Lebenswerke von Uhren und astronomischen Zeitmessern erreichten Weltberühmtheit. Es wurde einem immer deutlicher warum La chaux de fond zur Uhrenmetropole geworden ist. Heute hat die Stadt wiederum aufstrebend modernste Uhrenfirmen mit weltberühmten Markennamen. So ganz nebenbei wollen wir

nicht vergessen, dass der Stadt auch der Wakkerpreis verliehen wurde. Danebst gehört

La chaux des fonds auch zum UNO Welterbe, dies  zusammen mit le Locle.

Der äusserst informative Rundgang in zwei Gruppen endigte kurz vor 1600 Uhr. Ein Bravo

den tüchtigen Museumsführerinnen Nun folgte die nächste Etappe, bereits in Richtung Bielersee. Über die Vue des Alpes, also nicht durch die Tunnels.fuhren wir hinunter nach Neuenburg, am Stadion Maladière (Fussball oder) vorbei via La Neuveville nach Twann am

78 m tiefen Bielersee, mit seiner berühmten Schifffahrt und der Petersinsel. Wir wurden im Hotel Bären willkommen geheissen. Die verschiedenen Zabigplättli waren grossartig und mundeten allen. So ganz leise machte sich die Müdigkeit bemerkbar und allen waren froh mit unserem zuverlässigen Carchauffeur auf direktem Wege über Biel und die Autobahnen nach Seon zurückzukehren. Einmal mehr durften der Seener Männerstamm einen erlebnisreichen Tag bei bester Kameradschaft verbringen. Wer weiss vielleicht wagt man es mit Französisch.

Ueli Kägi, Seon

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