Unsere Vereinsreise führte uns nicht wie vom Reiseleiter angekündigt ins Engadin, sondern nach Appenzell. Die schlechte Wettervorhersage konnte unsere Stimmung nicht trüben. Unter fachkundiger Führung und dem Rundgang durch die Produktionsstätte durften wir die Firma Appenzeller Alpenbitter AG besichtigen. Feinsäuberlich werden hier 42 Kräuter, Blätter, Samen und Rinden für den bestbekannten Likor verarbeitet. Nach der Degustation und ein paar Einkaufstüten geht es für den obligaten Kaffeehalt ins Rössli z Appizöll. Nach einer kurzen Weiterfahrt nach Wasserauen erreichten wir mit der Luftseilbahn die Ebenalp. Endlich durften wir unsere schweren Rucksäcke auf den Rücken binden, neben den nötigen Uebernachtungsutensilien waren ja auch unsere Schwyzerörgeli im Gepäck verstaut. Beim Wildkirchli vorbei und weiter ins Bergrestaurant Aescher, dort gab es zum Mittagessen eine feine Röschti. Dieses Beizli ist in äussert waghalsiger Bauweise an eine senkrechte Felswand gebaut. Nach einer lüpfigen musikalischen Einlage von uns ging es dann dem steilen Bergweg entlang zum Restaurant Seealpsee. Ein feines Cordonbleu und unsere Schwyzerörgeliklänge rundeten diesen erlebnisreichenTag ab.

Nach einer wirklich ruhigen Nacht (entgegen allen Berfürchtungen) erreichten wir bei starkem Regen und steilem Abgang wieder unseren Bus, welcher uns gegen Mittag nach Heiden ins Restaurant Waldegg brachte. In der Schnuggebockschule im Tintelömpli verbrachten wir spitzbübische Lektionen im nostalgischen Waldegg-Schulzimmer. Lustige Schulstunden unterrichtete uns der Lehrer Max Bünzli und nebenbei wurden wir kulinarisch verwöhnt.

Unsere Muskeln wurden ganz schön strapaziert, entweder waren es die Beinmuskeln vom Wandern oder dann die Lachmuskeln von der Schule.

Gerne erinnern wir uns an diesen unvergesslichen Ausflug zurück und danken unserem Reiseleiter und unserem Chauffeur, welcher uns bequem und sicher wieder nach Hause brachte, ganz herzlich. (gs)