Möhlin

Schulzimmer mit der Alp vertauscht

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4. Sek. a im Sozialeinsatz auf der Trogenalp

Vor einem Jahr beschlossen die Schülerinnen und Schüler der 4. Sek.-Klasse von Max Roth für eine Woche ihre Arbeitskräfte in einem Sozialeinsatz zur Verfügung zu stellen. So nahm ihr Lehrer Kontakt mit dem Älpler in der Innerschweiz, den er von früheren Einsätzen kannte, auf und bestimmte den Zeitpunkt der Arbeitswoche. Und letzte Woche war es soweit!

Anreise mit Transportbus und Zug
Am Montag um halb acht besammelten sich die Jugendlichen mit ihrem Gepäck, in welchem auch Arbeitskleider und Arbeitshandschuhe sein mussten, am Bahnhof. Während die eine Hälfte mit dem Transportbus mitreiste nahm die andere zusammen mit der die Klasse begleitenden Werklehrerin Yolanda Hassler den Zug Richtung Innerschweiz. Nach dem Mittag traf dann die erwartungsvolle muntere Truppe auf der Trogenalp im Schächental, wo sie bereits vom Älpler, Josef Müller, erwartet wurde, ein.

Stauden hacken, Wegbau, Holzen
Bereits nach dem Bezug der Alphütte hiess es die Arbeitskleider überziehen und ab den Berg hinauf. Es galt Schwarzerlen auszuhacken, welche die Alpweiden zu überwuchern drohen. Um 18 Uhr war dann der erste Arbeitsschluss und die Küchenmannschaft hatte das erste Essen vorbereitet. Schnell ging die Zeit, auch ohne Fernseher und Handyempfang vorbei und es hiess in den Schlafsack zu kriechen. Am andern Morgen dann war das schöne Wetter vorbei und das Arbeiten im Freien nicht gut möglich. So wurden Regenpausen abgewartet um die Arbeiten fortzuführen. Es hiess nun einen Weg zu verbessern und Holz kleinzuschlagen und aufzuschichten. Mit grossem Eifer gingen die Jugendlichen während der ganzen Woche an die aufgetragenen Arbeiten und es war erstaunlich, wie viel sie in kurzer Zeit verrichten konnten.

Abschied am Freitag
Bald kam der Freitagmorgen und es hiess die Alphütte zu räumen, zu putzen und alles in den Transportbus zu verladen. Die letzten Fotos zusammen mit den Jugendlichen und dem Alpkäser wurden geschossen, der erhaltene Alpkäse oder die Alpbutter eingepackt und zurück gings ins Fricktal, wo die Eltern eine müde aber zufriedene Schar Jugendlicher in Empfang nehmen durfte. Dieses spezielle Lager wird wohl allen in guter Erinnerung blleiben!

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