aw. Im Film «Wunschbox» berichten Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse, welchen Weg sie nach der Schule einschlagen. Die Berufsausbildung steht hoch im Kurs bei den Schulabgängern. Lehrstellen als Kauffrau, Elektroinstallateur, Coiffeur oder im Baugewerbe werden am häufigsten aufgeführt. Auch die Lehrzeit in einer Gemeindeverwaltung oder ein Praktikum als Landschaftsgärtner reizt Schüler. Aber auch der Übergang in die Bezirksschule ist eine gangbare Alternative. In Erinnerung haften Klassenfahrten und Schulreisen.

Guter Schülerrat
Die Abwechslung vom Schulalltag bleibt aus vielen Gründen immer unvergesslich. «Geniesst eure Schulzeit» lautet der häufigste Ratschlag der Schüler an die an der Schule Verbleibenden. Tipps für Bewerbungen kommen gerade von den männlichen Schulabgängern: «Man kann nicht früh genug damit anfangen» oder «Schreibt so viele Bewerbungen wie möglich». Das tönt nach bereits gemachten Erfahrung in der letzten Schulmonaten. Einer wird ganz deutlich: «Wenn es nicht so läuft, nicht aufgeben». Offensichtlich machen sich die Jungs mehr Gedanken über die Zukunft als die Mädchen, oder haben sie es schwerer?

Ungewöhnliche Vorstellung
Wenn ihr wieder kommt, werden einige Lehrpersonen nicht mehr da sein, neue Gesichter werden auftauchen. Stufenleiter Remo Isch verabschiedete Melanie Meier (TW), Barbara Ostermayr (Sek), Beni Furrer (Real) und Sibylle Fischer (Stv. Sek). Nach den Sommerferien werden Danilo Aerne (Musik), Roberto Picariello (BS), Elisabeth Frame (TW) und Lea Simonetto (TW) ihren Dienst aufnehmen. Nur sich selbst konnte der Stufenleiter nicht verabschieden. Dank moderner Technik grüsst der Neue (Stefan Wirz) per Videobotschaft von der «Leinwand».

Ferien, keine Selbstverständlichkeit
Nur wer die Schule besucht, hat ein Recht auf Ferien. Das stellte schon Pippi Langstrumpf, die zentrale Figur der Schwedischen Kinderbuch-Reihe von Astrid Lindgren, fest. Dabei sind Ferien gar nicht so selbstverständlich. Nicht in jedem Land gibt es fünf Wochen Sommerferien, manche kennen nur zwei, und einige Länder überhaupt keine Ferien. Also aufgepasst Schülerinnen und Schüler, folgt dem Rat eurer Lehrer: «Geniesst die Ferien, und wenn es langweilig wird, geniesst das Nichtstun».