Schmiedrued

Schulprojektwoche zum Thema Steine

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Besuch in der Kiesgrube

Besuch in der Kiesgrube

Nach guter Vorbereitung durch das Lehrerteam fand in der Stiftung Sonderschule Walde Anfang März eine Projektwoche zum Thema Steine statt. Die „Stein“-Woche starteten alle Kinder gemeinsam im Pavillon. Nach einer kurzen Einführung in das noch erwartungsvolle Thema suchte sich jedes Kind einen ganz persönlichen Stein im praktischen Hosentaschenformat. Danach ging es in den Essraum in den Mattenkreis. Dort durfte jeder Steinbesitzer erzählen, weshalb gerade dieser Stein der Begleiter durch die Woche sein soll. Nach einem lustigen Steinlied und rhythmischen Übungen mit Steinen wurden die Kinder in drei Gruppen aufgeteilt. Nach der Pause startete dann der kreative teil mit dem Atelierbetrieb. In den drei Gruppen wurden Steingärten erstellt, Steine bemalt oder mit Serviettentechnik verziert. Eifrig wurde gepinselt, gewerkelt und auch das Plaudern kam nicht zu kurz. Nach Erledigung der Arbeiten in einem Atelier durften die Kinder das Atelier wechseln und sich der neuen „steinigen“ Herausforderung stellen. Am Dienstag ging es wider fleissig in den Ateliers weiter. Nach der Pause folgte in den einzelnen Klassen ein Theorieteil. Die Schüler der Mittelstufe lernten dabei die verschiedenen Mineralien und Gesteine kennen und gestalteten dazu eine Ausstellung. Die Unterstufe beschäftigte sich mit dem Aufbau und dem Inhalt der Erde.

Der eigentliche Höhepunkt der Woche war am Mittwoch: Ein Ausflug in die Kiesgrube der Sebastian Müller AG stand auf dem Programm. Wir wurden von zwei Mitarbeitern in einem eigens für uns aufgestellten Zelt empfangen und gleich einmal mit Leuchtjacken und Schirmmützen zur Sicherheit ausgestattet. Nach einem auflockerndem Spiel und einer kurzen Einführung in die Arbeit eines Kieswerkes teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe baute einen Unterschlupf für Amphibien und Reptilien, während sich die andere Gruppe, ausgerüstet mit Botanisierbüchse, Netz und Lupe, aufmachte, die Fauna und Flora der Kiesgrube zu erforschen. Nach einem feinen Znüni mit Schoggigipfeli wurden die Gruppen getauscht und die zweite Gruppe stellte sich dem Wettbewerb, einen noch besseren Reptilienunterschlupf zu bauen. Die andere Gruppe war als Forschungsteam in der Grube unterwegs Der Wettkampf der Reptilienunterschlüpfe ging zum Schluss unentschieden aus. Wieder versammelt wurde als Abschluss die Geschicklichkeit der Kinder bei einer Stein-Stafette auf die Probe gestellt. Dann gab es für alle noch eine Belohnung und wir kehrten, schmutzig aber hochzufrieden, in die SSW zurück.

Der Donnerstag und Freitagmorgen standen dann wieder im Zeichen des Atelierbetriebes. In drei Gruppen stellten wir essbare Steine her, gestalteten diverse Steinspiele oder feilten und schliffen an Specksteinanhänger herum. Eifrig wurde geschliffen, poliert, verziert, dekoriert, geleimt und gebastelt. Die Zeit verging wie im Flug, schnell waren alle Ateliers besucht und mit viel Kreativität und Ausdauer abgeschlossen. Am Freitagmorgen nach der Pause gingen die Vorbereitungen für den Nachmittag los. Die hergestellten Kunstwerke sollen ausgestellt, eine Kaffeestube eingerichtet und das rhythmische Lied mit den Steinen mit den Kindern eingeübt werden. Nach dem Mittagessen sahen die Kinder gemeinsamen einen kurzen Film über das Leben in einer Kiesgrube, bevor am Nachmittag die Eltern eintrafen. Die hergestellten Stein-Kunstwerke konnten in einer netten und übersichtlichen Ausstellung bestaunt, die Spiele im Spielezimmer ausprobiert und die essbaren Steine und Steinkuchen in der Kaffeestube genossen werden. Um 15 Uhr wurden alle Kinder nach einer intensiven, aber friedlich verlaufenen Woche stolz, zufrieden und zum Teil „steinmüde“ ins wohlverdiente Wochenende entlassen.

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