Auf Einladung der Hochrheinkommission (HRK) tauschten sich die regionalen Schülerforschungs- und MINT-Einrichtungen über die Potentiale grenzüberschreitende Kooperation aus.

Wie begeistert man junge Menschen von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT)? Ob Schaffhausen, Villigen, Lörrach oder Bad Säckingen – die Region gibt dazu unterschiedliche Antworten. Kinderuniversitäten, Labore, Schülerforschungs-einrichtungen oder Tüfftel-Camps – die Formate im Bereich der MINT-Förderung sind so vielfältig wie die Einrichtungen selbst.

Im Schülerlabor iLab des Paul-Scherer-Instituts (PSI) im Kanton Aargau diskutierten auf Einladung der HRK über ein Dutzend verschiedener MINT-Akteure ihre aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Die Nachfrage nach den außerschulischen Angeboten sei nach wie vor ungebrochen hoch. Die Mobilität der Schulklassen sei allerdings noch ausbaufähig.

Schulleiter des iLabs im PSI, Dr. Beat Henrich, zeigte sich erfreut über die Initiative der HRK für den deutsch-schweizerischen Dialog: „Das Schülerlabor iLab des Paul Scherrer Institut wird jährlich von rund 200 Schulklassen besucht. Knapp 10% davon kommen aus dem süddeutschen Raum. Die Hochrheinkommission möchte das Thema Schülerforschung + MINT in einen grenzüberschreitendenden Kontext bringen. Eine Initiative, die wir gerne unterstützen.

Die Hochrheinkommission

Die Hochrheinkommission (HRK) ist eine partnerschaftliche Einrichtung zur weiteren Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Hochrhein. Partner der HRK sind die Kantone Aargau und Schaffhausen, das Land Baden-Württemberg, die Landkreise Lörrach und Waldshut, der Regionalverband Hochrhein-Bodensee und die Planungsverbände Fricktal Regio und Zurzibiet. www.hochrhein.org

Vanessa Edmeier