Staretschwil (Oberrohrdorf)

Schritt für Schritt zu einer regionalen Lösung

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Mitgliederversammlung der Spitex Rohrdorferberg wurde über die geplanten Veränderungen orientiert.

Zentrales Thema an der 14. Mitgliederversammlung in der Oberrohrdorfer Zähnteschüür war die künftige Spitex Heitersberg, die mit Beginn des nächsten Jahres aus dem Zusammenschluss der drei Organisationen Rohrdorferberg, Mellingen und Umgebung sowie Fislisbach-Birmenstorf entstehen soll.  Sie soll dannzumal der Bevölkerung aus 12 Gemeinden mit rund 32 000 Einwohnern ein professionelles Angebot für pflegebedürftige und kranke Menschen in ihrem privaten Umfeld sicherstellen. Projektleiter Jürg Brändli informierte die 117 zur Mitgliederversammlung erschienen Personen über den Stand der Planung für den Zusammenschluss, über den die Spitex Rohrdorferberg an einer ausserordentlichen Versammlung am 26. September 2012 zu entscheiden hat. In der  «Bergpost» vom 18. April sowie in der AZ vom 13. April 2012 ist über den eingeschlagenen Weg zur neuen Spitex Heitersberg ausführlich berichtet worden. Wie sich an der Versammlung in der Zähnteschüür gezeigt hat, wird die Projektleitung bis zur Abstimmung im Herbst noch weitere Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit leisten müssen.

Probleme überwunden

In ihrem Jahresbericht kam Präsidentin Esther Merkli auch auf die Trennung der erst auf den 1. Februar 2011 angestellten neuen Geschäftsleiterin zu sprechen. Die Trennung im Oktober erfolgte aufgrund unterschiedlicher Auffassung bei der Umsetzung des Leitbildes. In der Person von Lisa Trost konnte eine kompetente Nachfolgerin aus den eigenen Reihen rekrutiert werden. Nach dem Wechsel hat sich offensichtlich auch das Betriebsklima schnell gebessert.

Mit einiger Spannung sehen Vorstand und Ausschuss der Referendumsabstimmung im Aargau am 23. September 2012 entgegen. Wegen der vom Grossen Rat am 28. Juni 2011 im Rahmen der Umsetzung des Pflegegesetzes beschlossenen Patientenbeteiligung von 20% ist bekanntlich das Referendum ergriffen worden. Bei der Spitex ist man der Ansicht, dass eine solche hohe Kostenbeteiligung bei den Betroffenen Ängste auslöst und die Pflege zu Hause, welche volkswirtschaftlich am günstigsten ist, auf diese Weise keineswegs gefördert wird.

Blick in die Statistik

Die fakturierten Stunden im Bereich Hauswirtschaft sind in den fünf Gemeinden der Spitex Rohrdorferberg (Bellikon, Künten, Niederrohrdorf, Oberrohrdorf und Remetschwil) von 6671 im  Jahr 2010 auf 5980 im Jahr 2011 zurückgegangen. Hingegen sind in der Krankenpflege die geleisteten Stunden von 5536 (2010) auf 6648 im Jahr 2011 markant angestiegen. Deutlich am häufigsten im Einsatz stand das Spitex-Team in der Gemeinde Oberrohrdorf.

An Spenden und freiwilligen Beiträgen konnten im letzten Jahr 28 380 Franken (Vorjahr 23 373 Franken) verbucht werden. Der Mitgliederbestand ist um 13 auf 1293 Personen angestiegen. Die insgesamt 11,6 Stellenprozente sind auf 22 Mitarbeiterinnen aufgeteilt. 2012 waren es bei 9,72 Stellenprozenten 21 Mitarbeiterinnen.

Die von Finanzchef Markus Gut präsentierte Jahresrechnung schliesst mit Einnahmen und Ausgaben von insgesamt 1 221 508 Franken ausgeglichen und leicht über Budget ab. Zum Ausgleich der Rechnung sind dem Stalllädelifonds wiederum 11 000 Franken entnommen worden. In diesem Fonds liegen jetzt noch 49 000 Franken.

Im zweiten Teil der Versammlung sorgte «s’Chörli us de March» für einen musikalischen und humorvollen Schlusspunkt.

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