Reitnau

Schneesportwoche der Oberstufe Reitnau

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Lager in La Forclaz

Letzten Winter fand das Ski- und Snowboardlager der Oberstufe der Kreisschule oberes Suhrental zum letzten Mal in Blatten Belalp statt. Dieses Jahr ging die Reise erstmals ins Val d'Hérens und somit ins französischsprechende Wallis. Die neue „location" verfügt über ein bescheidenes aber äusserst süsses Skigebiet. Den Lagerteilnehmerinnen und -teilnehmern gefällt es soweit ganz gut, selbst wenn das Wetter nicht immer ganz mitspielt und bereits ein Unfall zu verzeichnen ist.

Die Kreisschule Oberstufe oberes Suhrental (KOOS) war dem Skigebiet Blatten Belalp ob Brig im Wallis mehr als 10 Jahre lang treu geblieben, bis im letzten Jahr bekannt wurde, dass das beliebte Lagerhaus abgerissen werden sollte. Nun verbringen die 25 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule, der Realschule und der Kleinklasse von Reitnau erstmals ihre Schneesportwoche in La Forclaz im Val d'Hérens. Begleitet werden die Jugendlichen von 7 Ski- und SnowboardleiterInnen und einer dreiköpfigen Küchencrew, die allerlei Köstlichkeiten auf den Tisch zaubert. Bereits Anfang Woche konnte man von vielen Seiten vernehmen, dass das neue Lagerhaus beinahe so gut ausgerüstet und so schön gross sei wie dasjenige in Blatten. Denn es hat auch einen Ping-Pong Tisch, einen Fernseher, an dem man die mitgebrachte „Playstation" anschliessen und „singstar" spielen kann, und anstatt einen Billard-Tisch einen „Töggeli-Chaste". Ausserdem liegt das neue Lagerhaus direkt an der Skipiste von la Forclaz und das hauseigene Wintersportgeschäft und der Dorfladen befinden sich direkt vor der Tür. La Forclaz ist übersichtlich klein, auch die Skipisten sind schnell erkundet. So reisen die Ski- und Snowboardcracks mit dem Gratis-Shuttlebus nach Èvolène, wenn ihnen nach einem „grösseren" Skigebiet zumute ist. In beiden Skigebieten hat es viele Teller- und Bügellifte, die den SnowboarderInnen oft Mühe und Schmerzen bereiten und sie oft zum Jammern und Fluchen veranlassen - Manche sehnen sich nach den Sesselliften der Belalp. Erst recht seitdem am Montag ein Schüler aus dem Skilift gefallen ist und sich trotz Rückenpanzer Prellungen am Rücken geholt hat. Er ist glücklicherweise glimpflich davongekommen und konnte, nach einem kurzen Aufenthalt im Spital Sion, vorzeitig nach Hause gehen. „Es war hoffentlich das erste und letzte Mal, dass der Heli kommen musste diese Woche." meinte Sebastian Wildi, der Organisator des Lagers und Lehrer an der Schule Reitnau. Der Unfall war ein Dämpfer für die Lagerstimmung, die sich aber schnell erholt hat. Das relativ gute Wetter, die optimalen Schneeverhältnisse, sowie das vielseitige Lagerprogramm haben wohl ihren Teil dazu beigetragen. Fragt man die Jugendlichen, wie es Ihnen bis jetzt gefalle, so antworten sie häufig: „Bis jetzt ganz gut, das Wetter könnte noch etwas besser sein." Alle freuen sich auf die morgige Fackelabfahrt mit anschliessendem Raclette-Essen und sind gespannt, was am „Bunten Abend" laufen wird.

Interview von Sebastian Wildi (SW) mit Natascha Altherr (4. Real)

SW: „Bist du das erste Mal in einem Skilager?
Natascha: „Nein, das ist nicht mein erstes Lager. Ich war schon in vier Skilagern, in Blatten war ich auch schon dabei."
SW: „Was meinst Du zum Haus?"
Natascha:"Der Aufenthaltsraum ist voll easy. Die Betten sind ein wenig unbequem und sie quietschen."
SW: „Und zum Essen?"
Natascha: „Am besten bis jetzt war der Brunch. Ich mag aber keine Peperoni ... im Salat."
SW: „Kommentar zum Abendprogramm?"
Natascha: „Das Tanzen war mega witzig, das war am lustigsten. Der Film, den wir ausgewählt hatten, war mega langweilig."
SW: „Zum Skigebiet?"
Natascha:"Hier ums Haus ist es einfach, aber lustig. Der Schnee ist top, es könnte aber mehr haben. - Die Lifte sind für Boarder anstrengend und zu lang."
SW: „Danke für das Interview."

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