da. Die Lehrpersonen der Oberstufe Untersiggenthal (alle Klassenlehrpersonen und einige Fachlehrpersonen) sind mit den rund 200 Schülerinnen und Schülern in einem Doppelstöcker und vier weiteren Cars auf die Melchsee-Frutt gefahren und haben einen schönen, wenn auch anstrengenden Tag im Schnee verbracht. Auch die Handvoll zu Hause gebliebenen wurde den ganzen Tag betreut.

Wer meint, dies sei eine reine Vergnügungsreise für die Leitenden, täuscht sich gewaltig. Im Voraus haben Patrick Aebi und Ramona Sommer akribische Arbeit geleistet. Es galt in einem ersten Schritt Schülerinnen und Schüler in den Kategorien Ski- und Snowboardfahren, Schlitteln und Wandern zu erfassen. Diese wurden dann in Kleingruppen eingeteilt und ein Gruppenchef resp. eine Gruppenchefin bestimmt. Von diesen wurden die Natelnummern erfasst, mussten die SchülerInnen doch jederzeit erreichbar sein. Sie erhielten auch nochmals schriftlich die wichtigsten Verhaltensregeln und die Notfallnummer der Schule. Alle Teilnehmenden wurden im Klassenrat genau instruiert, wie sie sich in welchen Situationen zu verhalten hätten. Auch die Ausrüstung wurde vorgeschrieben, so war beispielsweise das Helmtragen für alle Pflicht, nur nicht für die Wandergruppe. Für die Leitenden wurden genaue Listen erstellt und sie hatten die Verantwortung während dem Tag über drei Kleingruppen zu übernehmen. Eine Telefonliste sorgte auch für die Vernetzung unter den Leitenden. Auch die Zuteilung der Cars, die Bestellung der Tageskarten und nicht zuletzt die Ausgabe der Mietschlitten waren bis ins Detail geregelt.

Die Belohnung all dieser Arbeiten war ein wettermässig herrlicher Tag, vor allem für die Ski- und Snowboardfahrerinnen und-fahrer und Wanderer. Diese waren den ganzen über dem Nebelmeer im Sonnenschein, während die Schlittenfahrenden immer wieder in den Nebel eintauchten. Die Schneeverhältnisse waren ebenfalls recht gut. Im Laufe des Tages wurde der Schlittelweg tief ausgefahren und man wurde ganz ordentlich durchgeschüttelt. Zum Glück konnten schlussendlich alle müde und unverletzt, abgesehen von einer Verstauchung, wieder im Car Platz nehmen und heimfahren. Auch wenn die Jugendlichen alle zufrieden ausstiegen, ein Dankeschön an die Leitenden hörte man ganz, ganz selten. Darum sei diesen an dieser Stelle ganz herzlich gedankt, ist es doch heutzutage nicht mehr selbstverständlich, solche Events zu bieten.