Sonne. Schnee. Spass. So sieht das Schneesportlager der Kreisschule Unteres Fricktal aus.

Unmenschlich früh besammelten sich die Schülerinnen und Schüler, Leiterinnen und Leiter des Schneesportlagers am Bahnhof in Rheinfelden. Trotz der Müdigkeit herrschte eine ausgelassene und fröhliche Stimmung. Die ganze Truppe kam nach der vierstündigen Reise erschöpft auf den Fideriser Heubergen an. Das Gepäck wurde ins Haus gebracht und schon standen wir auf der Piste. Die Sonne lachte zu uns hinunter und keine Wolke war am strahlend blauen Himmel zu sehen. Als Abschluss des Tages wurde eine Runde Karten gespielt. Am nächsten Tag wurden die Schneesportbegeisterten schon früh aus den Betten geholt. Nach einem ereignisreichen Tag voller Snowboarden und Skifahren versammelten sich alle zum Schlitteln. Es war sehr abenteuerlich, da der Weg in der Dunkelheit nur durch flackernde Fackeln beleuchtet wurde. Am Dienstag wurde leider das Wetter schlechter und man konnte durch den dichten Nebel fast nichts mehr sehen. Trotzdem standen alle auf der Piste. Am Abend wurde ein Film geschaut und anschliessend ausgeruht. Der Nebel lichtete sich zum Glück schon am Mittwoch wieder und die Fahrbedingungen wurden viel besser. Am Nachmittag wurde das Ski- und Snowboardprogramm durch Aktivitäten im gemütlichen und heimeligen Lagerhaus abgerundet. Für die, welche noch nicht genug Sport gemacht hatten, wurde eine Skitour und Schanzenspringen angeboten. Eine willkommene Abwechslung zum Skifahren boten die Snowblades: ein aufregendes Erlebnis. Die kurzen Skier, welche zum Anfang sehr ungewohnt waren, wollte man bald gar nicht mehr ablegen. Das engagierte Leitungsteam und die Schülerschaft hatten noch die Möglichkeit, in der Nacht Ski und Snowboard zu fahren. Es war sehr amüsant und ein neues Erlebnis für die meisten von uns. Langsam wurden die Teilnehmenden müder und müder, doch die Stimmung wurde dadurch nicht getrübt. Auch das leckere Essen trug dazu bei, dass niemand verhungern musste. Am Ende dieser unvergesslichen Woche gingen alle mit einem guten Gefühl und etwas müde nach Hause.

Tatiana Radin, Delia Bedon