Am 17. August nahmen eine zahlreiche Schar Schmiedrueder Landfrauen eine Auszeit vom anstrengenden Alltag. Wir fuhren per Car über den schönen Schelten-Pass Richtung Jura. In Courgenay stoppten wir für den ersten Kaffee. Welch Überraschung erwartete uns dort! Die charmante und unterhaltsame Tante der legendären Gilberte de Courgenay erzählte uns eine Stunde lang von den vergangenen Zeiten des ersten Weltkrieges und wie es dazu kam, dass Gilberte heute noch so bekannt ist.

Weiter ging die Fahrt durch die wunderbare herbe Landschaft der Freiberge. Die vielen grasenden Pferde entzückten die Landfrauen und oft hörte man: „lueg emol det, nei lueg det äne, jöö, wie härzig esch die Föhliweid... , i wett doch au gärn go riite."

In Bellelay hielten wir vor Wirtschaftsräumlichkeiten eines ehemaligen Klosters. Dort konnten wir anhand eines Vortrages und Films erfahren, wie der berühmte Tête de Moine Käse erfunden wurde, und wie er heute noch, exklusiv in dieser Region, produziert und weltweit exportiert wird. Bei einem Apéro genossen wir die feine Käseköstlichkeit und stiessen auf die schöne Reise an.

Wenig später kehrten wir ein zum Mittagessen in eine typisch jurassische Auberge. Das reichhaltige und feine Essen schmeckte allen ausgezeichnet. Der anschliessende Verdauungsspaziergang um den Hochmoorsee in Etange de la Gruyère in einem märchenhaften Naturschutzgebiet war wunderschön.

Bald schon machten wir uns auf die Heimfahrt Richtung Ruedertal. Unterwegs stoppten wir in einer alten Räucherei zum Zobig, was noch einmal genutzt wurde, um die Geselligkeit zu geniessen. (kbo)