Oeschgen

Schiibesprenger Oeschgen auf Vereinsreise

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Alles über Seilproduktion und Hornussen

Am letzten Samstag 22. August trafen sich 18 Schiibesprenger um die alle 2 Jahre stattfindende Vereinsreise zu starten. Wie zu Tradition geworden suchte Hans Lütold die Reiseziele aus und Organisierte die Reise. Bei schönstem Wetter bestieg man das Poschti aus dem Jahre 1950 das Marcel Suter aus Herznach lenkte und auch in seinem Besitz ist. Über den Bözberg nach Hausen ( Kaffeehalt ) ging es weiter über Lenzburg, Reinach, Beromünster und Sursee zu unserem ersten Etappenziel in Willisau. Dort besuchte man die Firma Seilerei-Herzog. In einem Interessanten Rundgang durften wir von Guido Herzog alles über die Herstellung von Seilen jeglichen Materials erfahren. Egal ob Hanf, Naturfasern, Kunststoff, Nylon oder auch gemischt mit Stahlseelen wird in der Seilerei Herzog geflechtet, gewoben oder verdrillt. Nach der Interessanten Führung knurrten die Mägen. So machte man sich auf Richtung Luterbad wo man im Alprestaurant, bei herrlicher Aussicht ein feines Zmittag geniessen durfte. Angekommen bei unserem zweiten Etappenziel in Hergiswil LU staunten wir nicht schlecht. Wir waren angemeldet bei der Hornusser Gesellschaft Hergiswil. Im Jahre 1913 gegründet wurde diese im 1920 im Eidgenössischen Verband aufgenommen. Ein Jahr später, also im 1921, bestritt man das erste Eidgenössische Hornusserfest in Solothurn. Im Jahre 2013 feierte die Hornusser Gesellschaft Hergiswil LU mit einem rauschenden Fest Ihr 100 Jähriges Jubiläum. Aber noch mehr staunten die Schiibesprenger Oeschgen als sie auf dem Platz eine Equipe des Fernsehen ORF 2 antraf. Diese erstellt in dieser Woche einen Bericht über die Schweiz. So wurden die Schiibespränger Oeschgen in den Beitrag der übrigens am Mo 24.08.2015 um 17:30 Uhr auf ORF 2 gesendet wird miteinbezogen. Dass das Hornussen mit dem Schiibesprengen verwandt ist konnte man sich in der anschliessenden Theorie vom Hornusser Stephan anhören. Natürlich durfte sich jeder in einer Probelektion miteinander messen. Viele lustige Situationen und Kraftakte konnte man miterleben und Beschmunzeln und man musste feststellen das es gar nicht so einfach ist eine 78 Gramm schwere Nouss über 250 Meter nach vorne zu katapultieren. Es bracht sehr viel Konzentration, Kraft und vor allem Technik, wie Stephan auch eingangs erwähnt hatte. Mit sehr vielen Eindrücken verabschiedeten wir uns von der Hornusser Gesellschaft Hergiswil und dem freundlichen und tollen Kamerateam vom Fernsehen ORF 2. Die Heimfahrt bestritt man mit dem 65 Jahren alten Poschti das seinen Dienst zuverlässig absolvierte über Sursee, Aarau nach Oeschgen ins Phare Rouge zu einem Imbiss und Ausklang des Fantastischen Tages. Die Schiibesprenger Oeschgen danken Hans Lütold für die tolle und super Organisierte Reise und Marcel Suter für die Ausgezeichnete Fahrt.

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