Gansingen

Samariterreise zum Juni-Schnee

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Die Samariter Gansingen wanderten zu den Simmenfällen.

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Die Samariter Gansingen wanderten zu den Simmenfällen.

Die Gansinger Samariter verbrachten ein lustiges Wochenende im Simmental

GANSINGEN (ir) – Vierzehn reisefreudige Samariterinnen und Samariter machten sich kürzlich per Bus und Bahn auf ins Berner Oberland. Der Reiseorganisator Thomas Petermann plante einen ersten Halt in Zweisimmen ein, wo seine Nussgipfelgelüste gestillt werden mussten. Danach erreichten die Vereinsmitglieder ihre Destination: Lenk im Simmental. Dort stand nach Bezug der Hotelzimmer alsbald eine Gondelfahrt bevor. Das Mittagessen auf der Bergstation Leiterli war leider eher ein kulinarischer Tiefflug, dennoch waren nun alle startklar zum Wandern.

Aber wo war der Wanderweg? Noch war dieser stellenweise unter Schnee verborgen, so dass die allgemeine Richtung nur erahnt werden konnte. Dennoch liessen sich die gut beschuhten Samariter von ihrem Vorhaben nicht abbringen. Mit viel Humor machten sie sich vorsichtig in den Spuren des Vordermannes  auf den Weg talwärts. Manch einer rutschte oder versank bis zum Knie im Schnee!    Bald schon hatten die Wanderer die Schneefelder hinter sich gelassen und genossen die Krokusse und Huflattiche, die dem Schnee trotzten. Je tiefer sie wanderten, umso frühlingshafter wurde die Flora. Wie eindrücklich!

Von den ersten Strapazen erholten sich die Gansinger bei einem unvergesslich lustigen Abendessen im Hotel. Ständig kamen Taschentücher zum Einsatz, um die vergossenen Lachtränen wegzuwischen. Mit Spannung warteten sie auch auf die Auflösung eines Quiz‘, welches der Präsident Bruno Obrist zur Auflockerung dabei hatte. Dieses gab wieder Anlass zu viel Gelächter, denn welche Fricktaler Gemeinden verstecken sich wohl hinter „singendes Federvieh“, „tauender Schnee“, „hinter innerem Organ“ oder gar „stossende Kunst“ ?

Am Sonntag nahmen die mehr oder halt eben weniger ausgeruhten Samariter den Weg zu den Simmenfällen unter die Füsse. Wiederum spielte das Wetter recht gut mit, die Regenschirme kamen nur kurz zum Einsatz. Die tosenden Fälle wurden zum begehrten Fotoobjekt, bevor die Samariter mit gut gefüllten Bäuchen, zufriedenen Gesichtern und schweren Augenlidern die Heimreise nach Gansingen antraten. Die Unermüdlichen liessen die Vereinsreise traditionell in der Bürerpinte ausklingen. Alle freuen sich, wenn es das nächste Mal heisst: Der Samariterverein Gansingen verreist!

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