Schöftland

Rotarisches Herz

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Rotary Club Wynen- und Suhrental vergibt Preise

Der Rotary Club Wynen-und Suhrental als Teil einer weltweiten Vereinigung von über zwei Millionen selbständiger oder leitender Berufs- und Geschäftsleute, welche sich für hohe ethische Werte einsetzen, hat im Rahmen seiner Gemeindiensttätigkeit unter dem Namen „Rotarisches Herz“ einen alljährlich zu vergebenden Preis ausgesetzt.  Es sollen von den Clubmitgliedern  aufzuspürende Personen belohnt und ausgezeichnet werden, welche sich, ohne dafür eine Entschädigung zu verlangen, in ihrer Freizeit freiwillig in ausserordentlicher Weise für andere Menschen einsetzen. Ein Team innerhalb des Clubs sichtet nach klaren Richtlinien die Vo0rschläge und nimmt die Nominationen vor.

Kürzlich sind erstmals vier Persönlichkeiten ausgezeichnet worden:

Akke Goudsmit, Windisch, ist in Indonesien aufgewachsen und vor 35 Jahren in die Schweiz gekommen. Sie war als Pfarrerin tätig. Sie gilt als Vorläuferin eines ganzheit-lichen Pflegekonzepts für Sterbende.  Sie setzt sich zudem  regelmässig aktiv für Familien in Not ein.  Was sie als begabte Musikerin verdienen kann, geht an Hilfswerke. Seit dem Umzug in eine Alterssiedlung unterstützt sie dort bedürftige Menschen.

Neeltje Weber-Stappenbelt, Menziken, hat 1992 dem Gemeinnützigen Frauen-Verein Menziken-Burg den Vorschlag gemacht, im Spital Menziken eine Bibliothek einzurichten und ist seither in völlig uneigennütziger Art die Seele dieser Institution. Sie hat sich auf eigene Kosten zur Bibliothekarin ausbilden lassen, sich um die Beschaffung der Bücher und deren Katalogisierung bemüht. Seit 1994 setzt Frau Weber jede Woche ohne jede Entschädigung vier bis fünf Stunden ihrer Freizeit für die im Spitalseht geschätzte Bibliothek ein.

Othmar Villiger, Schöftland, wurde nach der Pensionierung Mitglied der Senioren-vereinigung in der Region Suhrental mit gegen 300 Mitgliedern. Im Jahre 2006 wurde er zum Obmann gewählt und organisiert er die allwöchentlichen Aktivitäten. Dank ihm als im Dorf sehr geachteter Persönlichkeit floriert die Vereinigung und ist sie vom gesellschaftlichen Leben nicht mehr wegzudenken. Er empfindet seine Arbeit nicht als Belastung sondern als Verpflichtung gegenüber der Allgemeinheit.

Christoph Müller, Aarau, engagiert sich seit über dreissig Jahren für das Kleintheater Härdöpfuchäuer in Schöftland. Er ist das einzige noch aktive Gründungsmitglied. Die dem Kleintheater gewährte finanzielle Unterstützung fliesst vollumfänglich in die Programmgestaltung. Vom uneigennützigen, langjährigen Einsatz von Christoph Müller für den Verein als Träger des Theaters profitieren einerseits die Künstler und anderseits ein grosses Stammpublikum.

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