Auf Initiative der Entfelder Gruppe „Oekumene und Entwicklung" wurden 200 Rosen, das Stück zum symbolischen Preis von fünf Franken, durch unser ökumenisches Team und Jugendliche an hilfsbereite Kunden der Migros verkauft. Wir waren freudig überrascht, wie schnell die in Tansania produzierten Max Havelar Rosen verkauft waren. Der Erlös von Fr. 1000.- kommt in diesem Jahr Hilfsprojekten auf den Philippinen und in Senegal zugute.

Nicht Rosen, sondern kleine Steine aller Arten erhielten die Gottesdienstbesucher beim Betreten der Kirche St. Martin von Viertklässlern als Einstimmung zum ökumenischen Familiengottesdienst vom 22. März. Er kreiste einerseits um die Nöte in Guatemala, unserem diesjährigen Hilfsprojektland und das Thema Steine. So wurden wir aufgefordert, den kleinen erhaltenen Stein in die Hand zu nehmen, dabei an eine uns nahe Person fürbittend zu denken und ihr Kraft zu wünschen. Danach wurden wir eingeladen, unseren kleinen Stein, an den Altarstufen in einen Korb zu legen und damit unser Anliegen Gott anzuvertrauen. Ein bewegender Moment war es, als die grosse Gottesdienstbesucherschar, darunter auffallend viele junge Familien, singend und von sanfter Orgelmusik begleitet, zum Altar zog.

Sehr lebhaft ging es beim anschliessenden Suppentopf im Pfarreizentrum St. Martin zu. In kürzester Zeit waren die über 200 Sitzplätze belegt und schon wenig später dampfte vor den Gästen die hochgeschätzte, währschafte Gemüsesuppe auf ihren Tellern. Wie schon im vergangenen Jahr war sie von Herrn Klauenbösch mit seinem Kochteam zubereitet worden. Auch dem reich bestückten Kuchenbuffet wurden nur allzu gern zugesprochen. Bei all diesen Genüssen wurde auch nicht vergessen, was eigentlich der Sinn des jährlichen Suppentopfes ist. So kamen Fr. 3670,- zusammen, zugunsten unseres diesjährigen Sammelprojektes in Guatemala, mit dem „Fastenopfer" und „Brot für alle" dieses Land auf dem langen, steinigen Weg zu Frieden und Gerechtigkeit unterstützen. Alle entstandenen Unkosten werden wie gewohnt von den drei Entfelder Kirchgemeinden übernommen.

Im Namen der Entfelder Arbeitsgruppe „Oekumene und Entwicklung" sei allen Spendern und Spenderinnen sowie der grossen unermüdlichen Helferschar für ihr Engagement herzlich gedankt.

Dorothee Studtmann