In Entfelden trafen sich am Freitag, 20. März, bei frühlingshaftem Wetter rund 60 Jugendliche aus allen Pfarreien des Pastoralraums Region Aarau - also aus Aarau, Buchs-Rohr, Entfelden, Schöftland und Suhr-Gränichen. Der Anlass wird jeweils von den Jugendseelsorgenden (Regioteam und regionale Jugendberatung) gemeinsam für die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse organisiert. 10 Firmanden aus Entfelden und Schöftland haben in diesem Jahr bei der Durchführung – Kochen, Abräumen, Abwaschen, Gruppenbegleitung – geholfen.

Im Mittelpunkt des Jugendtreffen steht jeweils das Motto der Fastenkampagne. In diesem Jahr wurden die Jugendlichen mit dem Slogan “Food tut good” eingeladen.

Taste the Waste
Die Stimmung war am Anfangs noch etwas verhalten. So wurde die Gruppe mit dem Spiel “Fruchtsalat” einerseits in Bewegung gebracht, aber auch direkt ins Thema eingeführt. In der Kirche wurde dann ein kurzer Ausschnitt aus dem Film “Taste the waste” gezeigt. Zum Essen gab es anschliessend jedoch nicht Essen aus dem Container, wie im Film, sondern Salat, Penne und Tomatensugo, gekocht von den Entfelder Firmanden mit ihrem Jugendseelsorger.

Für den Postenlauf wurden dann wie beim Spiel zu Beginn “Fruchtgruppen” gebildet. Zwischen 8 und 14 Jugendliche zogen dann mit einer Begleitperson von Station zu Station. Im Zimmer “Shopping by”  ging es um das bewusste Einkaufen. Nur weil das Ablaufdatum überschritten ist, heisst das noch lange nicht, dass das Lebensmittel verdorben ist. Die Gruppen konnten zum Abschluss Früchte auswählen, die im anschliessenden Posten “Fruchtsalat” zu einem erfrischenden Dessert geschnipselt wurden. Im Raum “Poulet und Klima” wurde anhand eines Spieles vorgeführt, wie viel Umweltbelastung die industrielle Geflügelzucht mit sich bringt. Beim Kircheneingang konnte dann bei “Mini-Soocer” die Ballgeschicklichtkeit getestet werden. Die Möglichkeit zum Auspowern wurde sehr geschätzt. Beim Popcornlauf wurde der lange Atem getestet. Das Popcorn, das mit dem Strohhalm nicht bis zur anderen Seite gebracht wurde, sollte verdeutlichen, wie viel Verlust es bei Lebensmitteln alleine im Transport gibt.  Der Posten “Food diving” knüpfte beim Startfilm an, denn eine junge Frau erzählte von ihren Erlebnissen beim “Containern”. Sie lebt bewusst zum grössten Teil von Lebensmitteln aus der Tonne. Dieser Erlebnisbericht hat die Jugendlichen sehr aufgerüttelt.

Zwischendurch konnten die Jugendlichen an einem Erfrischungsstand Snacks aus dem Claro Laden testen und feinen Mango Sirup trinken.

Zum Abschluss des Abends zeigte in der Kirche ein Zauberer und Jongleur, wie leicht durchschaubar der Mensch ist. Mit einigen verwunderten Blicken und recht aufgerüttelt machten sich die Jugendlichen dann ganz schnell auf den Weg nach Hause.

Theresia Hlavka