Manch einer wunderte sich sicherlich, was an diesem nebligen Herbstmorgen im Sportzentrum Rohr los war: Über 150 Menschen aller Altersklassen kamen hier zusammen. Ganze Familien und Vereine der umliegenden Orte versammelten sich in wetterfester Arbeitskleidung und wasserdichten Schuhen. Sie alle hatten ein gemeinsames Ziel: Die Grünflächen der Stadt auf Vordermann bringen. Sie alle waren bestens ausgestattet mit allerhand nützlichem Werkzeug wie beispielsweise Schaufeln und Zangen. Müllsäcke für den zahlreichen Abfall sowie Handschuhe durften natürlich ebenfalls nicht fehlen. An das leibliche Wohl wurde auch gedacht, fast alle fleissigen Helfer hatten ein Znüni bei sich. Es wurden Gruppen gebildet und sich aufgeteilt. Dann ging es auch schon los. 

Vom FC Zuchwil kamen zwei Juniorenmannschaften, welche sich dem Littering im Widiwald annahmen und es von viel Müll und allerhand Grüseligem befreiten. Die beiden Turnvereine der Gemeinde rodeten eine grosse Fläche, ernteten Brombeeren und trafen Vorbereitungen für die Aufbereitung. Auch das Zegli-Schulhaus war vertreten: Ganze drei Klassen der Oberstufe machten die Finnenbahn wieder fit, jäteten Unmengen an Unkraut und stutzten die Hecken und das Biotop auf dem Zegli Areal. Entlang der Aare und Emme hatten sich im Laufe der Zeit zahlreiche grosse Müllberge aufgetürmt. Das nahmen direkt vier ortsansässige Vereine in die Hand. Das Familienforum, der Gym&Sport Club Zuchwil, der Seniorenturnverein sowie die IG Unterfeld arbeiteten Hand in Hand und brachten Unmengen an prall gefüllten Müllsäcken zu den Containern.

In Schachen herrschte ebenfalls reges Treiben: Der Natur- und Vogelschutzverein dachte bereits jetzt an die kalten Wintertage und richtete Brennholz für den Ofen des Waldhauses her. Die Bachläufe und der Froschkönigsbrunnen am Birchiweiher wurden natürlich auch nicht vergessen. Sie wurden vom Familiengartenverein und einigen privaten Helfern von allerhand Unrat befreit, welcher dann gleich in Lagerräumen wie diesen ausgelagert wurden. Auch an Weihnachten wurde bereits gedacht. Der Frauenturnverein (auch bekannt für sportliche Wettfreudigkeit), die Damenriege und eine ganze Horde Kinder samt Eltern waren hier voller Eifer bei der Arbeit. Auch der Jäger war vor Ort und gewährte den Kindern interessante Einblicke in seine Arbeit. 

Die Bürgergemeinde bereitete traditionell das Risotto im Pfadiheim zu, bei welchem alle wieder zu Kräften kamen und sich angeregt unterhielten. Eine Überraschung gab es auch noch: Die Aare-Jätter gaben ein Konzert und sorgten so für musikalische Unterhaltung und jede Menge Spass. Die Stadt sagt allen Helfern ein herzliches merci vielmal!