Trotz Regen und Wind treffen sich am 9. Juni rund 20 Leute der Juso Aargau, der SP und der Jungen Grünen, um gegen die Asylgesetzrevison zu protestieren. Das Thema, das sich die Veranstalter zu Herzen genommen haben sind die „Zentren für Renitente“, die als eine der Hauptpunkte der dringlichen Revision gelten. Die Juso Aargau allerdings wehrt sich vehement gegen die Asylgesetzrevision und so auch gegen Zentren für Renitente. Jonas Hasenfratz Vorstandsmitglied der Juso Aargau und Mitveranstalter der Aktion meint: „Zentren für Renitente sind aus unserer Sicht inakzeptabel und eine humanitäre Katastrophe. Wer nun wirklich renitent ist oder nicht, scheint pure Willkür zu sein. Man schafft eine Sonderjustiz für Asylsuchende, anstatt sie, wie alle anderen Menschen nach dem existierenden Strafgesetz zu bestrafen. Zentren für Renitente schaffen eine Zweiklassengesellschaft und geben der Willkür freies Geleit! Das können wir nicht akzeptieren, unter anderem deshalb wehren wir uns gegen die Asylgesetzrevision.“ Die 20 Demonstranten bauen einen Drahtzaun auf, indem sie sich einsperren und so gegen die Verschärfung des Asylgesetztes protestieren. Sie halten Schilder in die Höhe, haben Transparente, Plakate und Fahnen dabei. Einige der Anwesenden verteilen Flyer und sprechen mit den Passanten. Die Aktion verläuft friedlich und stösst auf meist positive Reaktionen. Nach etwa einer halben Stunde endet die Aktion und die Beteiligten räumen den Zaun weg und verschwinden in Richtung Bahnhof.