Würenlingen

Pro Senectute Wanderung

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Gais - Trogen-88-1.jpg

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Wanderparadies Ausserrhoden

Würenlingen (lb) Trogen war das Ziel der 14 Zurzacher Seniorinnen und Senioren, die sich auf den Weg machten, einen Teil des Kantons Appenzell Ausserrhoden zu erkunden. Der Landsgemeindeplatz mit seinen imposanten Gebäuden vermochte die Wanderer zu beeindrucken. Doch nun schön der Reihe nach.


Wanderung
Gais war der Ausgangspunkt für diese abwechslungsreiche und sehr interessante Wanderung. Die Zurzibieter bewunderten die Dorfanlage mit ihren traditionellen Holzhäusern, ihren geschweiften Gibeln und ihren repräsentativen Steinhäusern. Die Route führte zum Dorf hinaus, später über den Rotbach hinauf zur oberen Egg. Ein prächtiger Blick ins Tal des Rotbaches und auf das Dorf Gais war der Lohn für diesen Aufstieg. Nun ging es steil bergauf durch den Wald auf den Sommersberg. Die hohe Luftfeuchtigkeit erlaubte leider weder einen klaren Blick auf die Säntiskette noch auf die Ebene des Rheintales. Ein kurzer Znüni-Trunk in der Bergwirtschaft Sommersberg entschädigte dafür die Teilnehmer. Nach einem kurzen Abstieg wanderten die Zurzibieter hinauf zum Schwäbrig und kamen bald zum romantischen Gäbrisseeli. Ein Picknick am Seeli oder Verpflegung in der nahe gelegenen rustikalen Gastwirtschaft waren angesagt.
Gemeinsam nahm man danach den Weg an Kuhweiden vorbei in Richtung Trogen in Angriff. In der Ferne konnte man den Bodensee erkennen. Am Rande einer grossen Mulde sah man die grosse Gemeinde Rehetobel, rechts davon den kleine Ort Wald AR. Später wurde der Blick auf die stattliche Gemeinde Speicher und auf das Tagesziel Trogen frei. Die Wanderung führte nun an den markanten Häusern des Kinderdorfes Pestalozzi vorbei hinunter zum Dorfkern.


Trogen
Der Dorfplatz ist umrahmt von eindrücklichen Palästen aus Stein und aus Holz. Im 16. Jh. wurde Trogen durch den Verkauf von Webereien und Stickereien wohlhabend. Die ortsansässige Familie Zellweger profitierte von diesem Reichtum und errichtete diese eindrücklichen Bauten. Die kunsthistorisch bedeutende reformierte Kirche und fünf der Profanbauten stammen vom spätbarocken Baumeister Johann Ulrich Grubenmann von Teufen. Das innere derKirche bildet ein Längssaal und eine seitliche L-Empore. Der flachtonnengewölbte Innenraum gilt als einer der festlichsten und am reichhaltigsten ausgeschmückten des reformierten Barocks in der Schweiz.
Am späteren Nachmittag galt es Abschied zu nehmen von diesem schönen Ort. Dem Wanderleiter-Ehepaar Elisabeth und Reto Klein gebührt Dank für diesen abwechslungsreichen und gemütlichen Wandertag.

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