Pro Endiveld: Weiterbildung an der GV

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Aufklärung durch späten Gast

Die kulturelle Vereinigung beider Entfelden besticht immer wieder durch Überraschungen. Das bunte Programm des letzten Jahres wurde nochmals aufgerollt, ebenso wie das des Jahres 2011. Jedes Vorstandsmitglied stellte den von ihm zu organisierenden Anlass vor. Das neue Jahr deckt viele Sparten guter Unterhaltung ab, vom Kindertheater ( Timm Thaler oder das verkaufte Lachen) über eine Comedy- Night mit den „Chommerbuebe", Mitmachen beim Äntefäscht, ein Tambourenkonzert, das Theater SCHÖN&GUT, (noch unbekannte) Gäste im Gespräch bis zum krönenden Adventkonzert mit der berühmten La Compagnia Rossini.

Das letzte „Gäste im Gespräch" hatte neben einem sachkundigen Freizeit-Zoologen den Slam Poeten Simon Libsig aus Baden zu Besuch. Obwohl er kleine Proben seines grossen Könnens gab, fand der Vorstand von PRO ENDIVELD, über diese relativ neue Sparte der Sprachkunst sollte man vertieft informiert sein. So wurde der Slamer Gregor Stäheli aus Basel eingeladen, anschliessend an die  - notabene problemlose GV - den Mitgliedern einen Crash-Kurs über Slam-Poetry zu geben. Der symphatische Student erklärte Herkunft und Anfänge dieser neuen Art, über Persönliches und andere Befindlichkeiten zu berichten. Diese Jugendkultur hat, ausgehend von Amerika, längst in Europa Fuss gefasst. Die schlanken Strukturen solcher Wettbewerbe entsprechen den Jugendlichen, die Wettbewerbe beziehen die Zuschauer mit ein und erzeugen eine angeregte Stimmung. Die Mitglieder hörten etliche Beispiele von Gregor Stäheli, der  - auch das eine erfreuliche Nebenerscheinung - über sich selbst lachen kann. Seine unterschiedlichsten Texte (immer nur eigene, ein Gesetz in der Szene!) erklärten sehr gut, was Poetry Slam beinhaltet. Der lange Beifall gab den Veranstaltern Recht. Als Mitglied (www.proendiveld.ch, info@proendiveld.ch) erhält man gratis Basiswissen vermittelt, eine Anmeldung ist nicht nur empfehlenswert, sondern auch jederzeit möglich. (ah)

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