Sie leitete heute ihre erste Kirchgemeindeversammlung. Sie war wohl die jüngste Stimmberechtigte im Saal. Und bevor sie in die Traktanden einstieg, gab sie einen Überblick über die Handlungsfelder, die in der ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen von der Kirchenpflege vor einem Jahr definiert wurden und schrittweise angegangen werden. In Zentrum steht ein Bild von Kirchgemeinde mit einer Vielzahl von Generationen.

Arianne Hasler-Widmer führte als Präsidentin zum ersten Mal durch die Versammlung und machte das mit Charme und Effizienz. Die 26 Stimmberechtigten genehmigten die Kreditabrechnung der Erneuerung der Kanalisation; diese schloss 10% günstiger als bewilligt. Auch die Rechnung des Jahres 2017, die mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 2'470.- abschloss, wurde diskussionslos genehmigt. Zuvor hatte der Ressortinhaber Florian Stern die wichtigsten Posten sorgfältig erläutert. So musste im Zusammenhang mit der Erneuerung der Elektroanlage im Kirchturm unerwarteterweise auch die Heizungssteuerung ersetzt werden. Diese sowie weitere Mehrkosten konnten aber durch anderweitige Einsparungen wettgemacht werden. Im Weiteren bewilligten die Stimmberechtigten eine Änderung der Stellenprozente. Auf eigenen Wunsch reduziert Sozialdiakon Andreas Müller sein Pensum von 90 auf 70%, im Gegenzug dazu erhöht Pfarrerin Nica Spreng ihr Pensum von 50 auf 65% per anfangs August.

Die Kirchgemeindeversammlung fand im Anschluss an den Gottesdienst statt, in welchem Karin Geissbühler als neue Mitarbeiterin im Sigristinnen-Team begrüsst wurde. Diese Verstärkung wurde gesucht, weil Monika Stelzer nach über zehn Jahren Tätigkeit als Sigristin per Ende August aufhören wird. Fränzi Käslin wird dann die Aufgabe als Hauptsigristin übernehmen.