Die Grossrätinnen Maja Riniker und Jeanine Glarner aus den Bezirken Aarau und Lenzburg besuchten ihre Parteikolleginnen am Politlunch in Rheinfelden und erläuterten ihnen die Abstimmungsvorlagen vom 30. November 2014.

Als erstes informierte Maja Riniker über die Initiative „Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre“. Sie wies auf die Konsequenzen der Initiative hin und überzeugte die liberalen Frauen mit griffigen Gründen, die Initiative abzulehnen. Auch Bundesrat und Parlament lehnen die Abschaffung der Pauschalbesteuerung ab, weil sie überzeugt sind, dass sich die lange Tradition bewährt hat und für einige Kantone und Gemeinden von grosser wirtschaftlicher Bedeutung ist.

Grossrätin Jeanine Glarner eröffnete ihre Ausführungen zur „Ecopop-Initiative“ mit dem  Bild des „Mauerfalls“ im Jahre 1989, welches für sie als junge Frau aufzeige, was Freiheit bedeute. Es könne doch nicht sein, dass sich die Schweiz 25 Jahre später in Europa selber isoliere, indem sie die Bilateralen endgültig sterben lasse und die Flexibilität in der Wirtschaft stark einschränke.

Die Arbeiten zur Umsetzung der Einwanderungsinitiative seien in vollem Gange, „die in Bern“ seien nicht untätig, wie Land auf Land ab behauptet werde. Die Meinung, man könne mit dieser Initiative ein Zeichen setzen, sei fatal.

Die Initiative fordert auch, dass der Bund mindestens 10% der Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit in die freiwillige Familienplanung investiert. Diese 150 Millionen Franken, so waren sich die Frauen einig, sind für die Stärkung der Stellung der Frauen und ihre Bildung besser eingesetzt.

Auch die „Gold-Initiative“ fand am Politlunch keinen Zuspruch. Grossrätin Maja Riniker konnte überzeugend aufzeigen, dass eine Einschränkung des Handelsspielraumes der Nationalbank erhebliche Probleme schaffen würde.

Präsidentin Susanna Schlittler konnte am gut besuchten Anlass wiederum eine klare Haltung der FDP Frauen feststellen: 3 x Nein! (BK)