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Politlunch der FDP Frauen Aarau/ Lenzburg

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25 Frauen trafen sich am «Mittagstisch» im Restaurant Einstein in Aarau


„Die FDP Frauen Aarau / Lenzburg haben sich am 23. April 2009 zum Politlunch im Restaurant Einstein getroffen. Die Co-Präsidentin Andrea-Ursina Müller durfte fast 25 Frauen am „Mittagstisch" begrüssen, welche sich zur Diskussion der Abstimmungsvorlagen eingefunden hatten. Die verschiedenen Vorlagen, welche am 17. Mai 2009 zur Abstimmung gelangen werden, wurden anschliessend von Doris Fischer-Taeschler, Präsidentin der FDP Aargau, vorgestellt. Nach den sachdienlichen Informationen aus erster Hand erhielten die Frauen die Möglichkeit, ihre Ansichten über die verschiedenen Themen, welche auf Bundesebene zur Abstimmung gelangen, zu äussern und es entstand eine lebendige Diskussion. Einstimmig die NEIN-Parole beschlossen die anwesenden FDP Frauen zum Verfassungsartikel „Zukunft mit Komplementärmedizin". Hauptgrund hierfür ist die Tatsache, dass man der Ansicht ist, dass die Methoden der Komplementärmedizin nicht in der Verfassung zu verankern sind, um dann auf diese Weise später ins Krankenversicherungsgesetz aufgenommen zu werden. Einig waren sich die anwesenden Frauen auch darüber, dass es nicht darum geht die Methoden der Komplementärmedizin in Frage stellen zu wollen. Die Fragestellung der Abstimmungsvorlage zielt in eine ganz andere Richtung. Es geht darum, ob die Komplementärmedizin in die Verfassung aufgenommen werden soll und damit später Aufnahme im Krankenversicherungsgesetz findet, was die Kosten im Gesundheitswesen erneut in die Höhe treiben würde. Bereits heute besteht die Möglichkeit, die komplementärmedizinischen Behandlungen durch eine Zusatzversicherung zur obligatorischen Krankenkassenpolice mitzuversichern. Eine solche Zusatzversicherung bringt für den Einzelnen nur geringe monatliche Mehrkosten mit sich. Entscheidend ist - und darüber waren sich alle anwesenden Frauen einig - dass jede Person für sich entscheiden soll, ob er bzw. sie die komplementärmedizinischen Behandlungen mitversichern will oder nicht. Es soll jedoch nicht im Rahmen des Obligatoriums des Krankenversicherungsgesetzes abgedeckt werden.
Zur Einführung von elektronisch gespeicherten biometrischen Daten im Schweizer Pass und in Reisedokumenten für ausländische Personen gingen die Meinungen unter den Anwesenden etwas mehr auseinander. Hier ging es vor allem um die Frage, ob die Führung eines zentralen Registers mit den biometrischen Daten wirklich notwendig sei oder nicht und in diesem Zusammenhang auch, ob die Sicherheit der Daten gewährleistet sei. Eine Mehrheit lehnte die Vorlage ab, jedoch bei relativ vielen Enthaltungen.

Bei den kantonalen Vorlagen beschlossen die anwesenden Frauen Stimmfreigabe bei der Aargauischen Volksinitiative „Für eine Energiepolitik mit Weitsicht". Die Meinungen gingen dahin, dass alle erneuerbare Energien wollen, eine Verankerung in der Verfassung jedoch nicht notwendig ist, weil sich sämtliche Anliegen mit der Energiestrategie energieAARGAU decken und so vom Grossen Rat bereits beschlossen sind. Schliesslich folgten die FDP Frauen Aarau/ Lenzburg bei den „Kleeblatt-Vorlagen" den Parolen der FDP Frauen Aargau. Während bei der Eingangsstufe zwar eine JA-Parole beschlossen wurde, so deuteten die vielen Enthaltungen jedoch auf geteilte Meinungen hin. Die Harmonisierung der Schulstrukturen wurde deutlich (bei wenigen Enthaltungen) abgelehnt, während die Tagesstrukturen und die Lektionenzuteilung mit Sozialindex deutlich (bei wenigen Enthaltungen) angenommen wurden.

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