Ein Dank an den Stadtteilverein Rohr für die Organisation dieses Podiums, welches die Möglichkeit bot, alle Stadtratskandidaten und Stadtpräsidiumskandidaten zu sehen. Durch die grosse Runde war die Redezeit pro Kandidat eingeschränkt, doch der Moderator Walter Vogt verstand es hervorragend die Kandidaten zu fordern. Von Kreisschule über Kommunikation zu Effizienz und haushälterischem Umgang mit den Finanzen, es wurde eine breite Palette von Themen angesprochen. Es war die Chance, zu sehen wer eine grosse Erfahrung hat, wer sich nur in einem Thema auskennt, bis hin zur Frage „was versteht dieser Kandidat überhaupt“? Mit Kommunikation und Kopieren wird man in Aarau nichts bewegen. Wer die Anliegen der Bevölkerung kennt, muss auch handeln und entscheiden. Amüsant war das Thema, dass Lukas Pfisterer 5 Kinder hat (herzliche Gratulation an die Familie Pfisterer zu den neugeborenen Zwillingen). Gemäss den Voten muss man annehmen, dass Familienväter nur in der Privatwirtschaft arbeiten dürfen, wo die Führungsaufgaben viel leichter sind – oder sie dürfen gar keine Führungsposition übernehmen. Zum Glück beweist uns der Alltag das Gegenteil. Interessant auch das Statement der SP, dass man Ü60 noch ein solches Amt antreten kann, im Hinblick auf die Rentenalter-Erhöhung. Wenn ich mich recht entsinne, sind es die Gewerkschaften und die SP, welche eine Senkung des Rentenalters fordern! Frisch Denken – die Anliegen der Bevölkerung hören und verstehen, und anschliessend Klar Handeln – Massnahmen, Projekte umsetzen und Entscheidungen herbeiführen bzw. machen sind elementar für die Zukunft Aaraus. Lukas Pfisterer hat in diesem Punkt überzeugt und gemeinsam mit Stadtratskollegen wie Hanspeter Hilfiker wird dies möglich.