Lengnau (AG)

Pilger treffen auf Papst Franziskus

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Die Freunde der Pater Pio Gebetsgruppen treffen auf Papst Franziskus

Die Freunde der Pater Pio Gebetsgruppen Schweiz begaben sich vom 16. bis 18. März 2018 auf die Pilgerreise zum Hl. Pater Pio nach San Giovanni Rotondo. Die neunköpfige Pilgergruppe mit Kaplan Albert Müller trafen sich im Flughafen Zürich-Kloten. Mit Alitalia genoss man den Flug nach Rom mit Umsteigen zum Weiterflug nach Bari. In Bari wurden die Pilgergruppe vom Bus abgeholt. Die Reise an der Küste entlang mit blühenden Mandelbäumen war wunderschön. Im Hotel Villa Bianca angelangt wurden die Zimmer bezogen. Danach begab man sich ins Heiligtum des Hl. Pater Pio.  Es war alles vorbereitet für die Ankunft des Hl. Vaters Papst Franziskus.  In der Kirche San Pio da Pietrelcina wurde mit ca. 2000 Jugendlichen und einem Bischof die Virgil gebetet.

Der Papst zu Besuch

Am folgenden Tag wurden die Pilger schon im Hotel mit Fähnchen und Schals mit der Aufschrift „Papa Francesco“ a San Giovanni Rotondo“, „Santificati e santifica!“ Pater Pio, ausgerüstet.

30‘000 Pilger machten sich auf den Weg ins Heiligtum vom Hl. Pater Pio um den Papst zu begrüssen. Papst Franziskus landete zuerst um 8.00 Uhr in „Piana Romana“ in Pietrelcina, dem Geburtsort von Pater Pio, wo er von Erzbischof Felice Accrocca, von Benevent und Domenico Masone, Bürgermeister von Pietrelcina, begrüsst wurde. Darauf folgte ein stilles Gebet in der Kapelle der Wundmale. Dies wurde in San Giovanni Rotondo auf grossen Leinwänden übertragen.

Um 9.30 Uhr traf der Helikopter mit Papst Franziskus auf dem Sportplatz von San Giovanni Rotondo ein. Der Hl. Vater wurde empfangen von Erzbischof Michèle Castoro und dem Bürgermeister Costanzo Cascavilla. Dann wurde Papst Franziskus mit dem Papamobil ins Krankenhaus „Linderung der Leiden“ chauffiert. Vom Krankenhausdirektor Domenico Crupi wurde er begrüsst und man besuchte die Kinder-Krebsstation im 3. Stock des Gebäudes. Anschliessend ging es weiter mit dem Papamobil bis zur Kirche Santa Maria delle Grazie. In der Kirche begrüsste er die Kapuzinergemeinschaft, betete vor dem Kreuz, wo der Hl. Pater Pio die Wundmale erhielt, dann ging er zum Leichnam vom Hl. Pater Pio um auch dort zu beten.

Darauf folgte die Hl. Messe auf dem Vorplatz der Kirche „San Pio da Pietrelcina“. Bei der Predigt mahnte Papst Franziskus die Gläubigen, das Vorbild des Heiligen im eigenen Leben konkret umzusetzen. Es sei wichtig, die Bedeutung des Gebets wiederzuentdecken. Gott könne man nicht kennen, wenn man ihm nicht Zeit widmet. Beten heisse demnach, in einem „freien und vertrauensvollen Dialog“ das ganze Leben vor Gott zu tragen. Beistand verlangte der Papst vor allem für die Kranken, Schwachen und Benachteiligten.

Angenehmer Ausklang

Nach der Hl. Messe kehrte Papst Franziskus mit dem Helikopter in den Vatikan zurück.

Die Pilgergruppe fuhr nun mit dem Bus nach Monte Sant’Angelo, wo sie die Himmlische Basilika des Hl. Erzengels Michaels besuchten. Da trafen die Pilger überraschend auch auf den Zeremonienmeister des Papstes Franziskus, Guido Marini der am Morgen die Hl. Messe mitgefeiert hatte.

Auf der Rückreise besuchten die Pilger in der Kirche Maria della Grazie noch den Leichnam des Hl. Pater Pio, dessen 50. Todestag am 23. September 2018 gefeiert wird.

Am Sonntag bei schönem Frühlingswetter, begaben sich die Pilger mit dem Bus auf die Rückreise nach Bari und mit dem Flugzeug zurück nach Kloten, wo der Winter wieder Einzug gehalten hatte.

Zu 100 Jahre Stigmata und zum 50. Todesjahr planen die Freunde der Pater Pio Gebetsgruppen noch weitere Wallfahrten zum Hl. Pater Pio: 10. bis 16. Juni 2018 und 24. bis 30. September 2018. Auskunft erteilt ihnen gerne Marianne Baldinger-Lang, Lengnau, Tel. 056 241 10 21 / 079 908 45 29

Lengnau, den 29. März 2018

Pater Pio Gebetsgruppe „Don Bosco“

Marianne Baldinger-Lang

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