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Pferdesporttage in Merenschwand

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Sowohl die rührigen Veranstalter der Pferdesporttage Merenschwand wie auch die Besucher erlebten am vergangenen Wochenende aufgrund der Wetterkapriolen im wörtlichen Sinne ein Wechselbad der Gefühle. Schlussendlich durften OK Präsidentin Carmela Natoli und die Mitglieder des Reitvereins Muri-Bremgarten auf eine gelungene Veranstaltung zurückblicken.

Starker Regen in der Nacht auf Samstag verhiess nichts Gutes. Dennoch fanden die Teilnehmer im Weyhölzli den Umständen entsprechende Bodenverhältnisse und einen grosszügigen Abreitplatz vor. Die Pferde kamen jedenfalls mit dem aufgeweichten Boden gut klar – mehr Mühe bekundeten jedoch einige Fahrzeuge, die im Morast klebten. Doch auch diese Probleme konnten mittels Traktor aus der Welt geschafft werden. Die zahlreichen Zuschauer in der Festwirtschaft liessen sich den Appetit jedenfalls nicht verderben.

Mit Ausnahme eines kurzen Regenschauers blieb es am Samstag trocken mit allen Nuancen. Glücklicherweise machte das Hagelgewitter einen Bogen um Merenschwand, sodass das sportliche Programm planmässig durchgezogen werden konnte. Es zeigte sich, dass bei diesen Verhältnissen routinierte Pferde im Vorteil waren: im B80/85 zeigte Stefanie Dürst, Oberlunkhofen mit dem sage und schreibe bereits 26 jährigen Pony Beauty  Boy beständige Leistungen. Auch bei den Prüfungen für Senioren zeigte die 23 Jahre alte Imanella, dass sie nach ihrer internationalen Karriere im Militarysport, mit ihrem Züchter Jakob Röthlisberger aus dem Emmental noch nicht zum alten Eisen gehört. Sie belegten in beiden Prüfungen den Ehrenplatz. Den kürzesten Anritt hatte Sponsoringchef Paul Fischer und seine 18-jährige Landorina, welche einen Steinwurf vom Turniergelände zu Hause sind. In den Prüfungen über 100 resp. 105 cm waren im 2. und 8. Rang klassiert.  

Am Sonntag-Morgen war der Start frei für Haflinger und Freiberger Pferde ab 4 Jahren. Hier dominierten Samira Fuhrer und Christian Köchli aus der Region. Zur Sicherung eines fairen Pferdesportes wurden einige Pferde wie an internationalen Prüfungen einer Dopingkontrolle unterzogen. Verglichen mit der Umgebung waren die zeitweisen Regengüsse harmlos. Die Organisatoren haben dennoch alles unternommen um den Pferden gute Bedingungen zu bieten: Der Boden wurde wiederholt gewalzt und die Parcoursbauer stellten die Sprünge immer wieder um für die einzelnen Prüfungen und suchten die am wenigsten verbrauchten Stellen, sodass auch die Prüfungen über 90 resp. 110 cm unter fairen Bedingungen und vor ansprechender Zuschauerkulisse ausgetragen werden konnten. In den beiden Hauptprüfungen setzte sich der junge Stefan Gretener aus Cham mit RB Kairoom CH souverän gegen die Konkurrenz durch. Mit regelmässigen Klassierungen aufverschiedenen Pferden zeigte sich zudem Donat Meier aus Boswil gut im Schuss an diesem Wochenende.

Vollständige Resultate unter www.ippica.ch

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