Stockdunkel. Dann geht das Licht an, Puppenspielerin Margrit Gysin steht barfuss, schwarz gekleidet im Scheinwerferlicht. Die Geschichte spielt rund um ihren Bauch, auf einer raffiniert entworfenen und mit sehr viel Liebe zum Detail gestalteten Drehbühne. Rund 100 Kinder und Erwachsene sind der Einladung der Kulturkommission Hausen gefolgt. Sie sind sofort verzaubert und werden augenblicklich in die kleine Wohnung von Mimi und Brumm entführt:

Bär Brumm hustet – er ist krank. Er braucht dringend eine Ärztin. Diese will Maus und Tochter Mimi zu ihrer Tante schicken. Aber Mimi will für Brumm eine liebevolle Krankenschwester sein. Sie macht Wickel, erzählt Geschichten, spielt Theater und kocht Tee.

Selbstverständlich unterstützen die Kinder im Publikum Mimi bei ihren Anstrengungen, Brumm wieder gesund zu machen. Ob ‚Pfännlein, koch!‘ oder ‚Heile heile säge‘: die Kinder singen mit, helfen Mimi, verlorenes Geschirr wieder aufzuheben, beim Wegwischen von Schnee und Gold, und natürlich glauben auch die Kinder ganz fest daran, dass Brumm bald wieder gesund wird. Und tatsächlich: Brumm kann wieder aufstehen und spielt den Kindern als Dank ein Stück auf seiner Geige vor.

Wie immer- so ist das bei Margrit Gysin Tradition- dürfen die begeisterten Kinder nach der Aufführung Bühne, Figuren und Puppenspielerin aus der Nähe betrachten.

Kulturkommission Hausen AG, hav