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Perfektion dank Teamarbeit

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Megatron Veranstaltungstechnik AG an den Swiss Harley Days 2015

Noch nie waren die Swiss Harley Days® so gross wie dieses Jahr: 70'000 Besucher und 25'000 Harley-Davidson® Motorräder, eine fast 11 Kilometer lange Bike-Parade mit 3'500 Motorrädern – und mittendrin 7 Mann, die diese drei tollen Tage in perfektes Licht und bombastischen Sound hüllten. Die Wellen des Lago di Lugano rauschten in neuem Rhythmus.

Christian Breitschmid/(ian)

Was macht eine Harley zur Harley? Auf diese Frage gibt es wohl so viele Antworten, wie es Harley-Fahrer gibt. Fragt man einen, der seinen Hintern noch nie auf diesen breiten Sattel schwingen durfte, der noch nie die Zündung eingeschaltet, den Kupplungshebel gezogen und dann den Startknopf gedrückt hat, dann hört man vermutlich aber sowas: „Die sehen einfach grossartig aus – und dann dieser Sound…!“ Nur eine Harley sieht wie eine Harley aus und nur eine Harley klingt auch wie eine Harley. Punkt.

70‘000 Fans und solche, die’s noch werden wollen, pilgerten vom 3.-5. Juli 2015 nach Lugano, wo die 10. Swiss Harley Days über die Strasse gingen. Ein Festival der Superlative, unter strahlend blauem Himmel, bei hochsommerlichen Temperaturen. 25‘000 Harleys belebten an diesem Wochenende das Stadtbild der Tessiner Metropole. 25‘000 chromglänzende, kraftstrotzende Edelbikes, die nebeneinander geparkt eine dreieinhalb Kilometer lange Marschroute der Bewunderung bildeten.

Zusammen mit ihren Partnern hat Harley-Davidson Switzerland dafür gesorgt, dass alle Festivalbesucher vom Harley-Virus angesteckt wurden. Die leuchtenden Augen, die strahlenden Gesichter, als die fast elf Kilometer lange Bike-Parade am Samstag an ihnen vorüberzog, liessen keinen Zweifel daran: die Schweiz ist ein Harley-Land. Wer es wissen wollte, der konnte vor Ort eine Probefahrt machen. 18 offizielle Harley-Davidson-Händler standen dazu zur Verfügung. Auch mit Harley-Merchandising-Artikeln konnte man sich eindecken, und wer vom vielen Schauen, Staunen und Souvenirkaufen hungrig und durstig geworden war, der fand ausreichend Gelegenheit, seine kulinarischen Bedürfnisse zu befriedigen.

„Ich erwarte von der Crew einen perfekten Job.“(Dirk Stirnimann)

Am Abend aber, da legte sich ein ganz besonderer Zauber über die Piazza della Riforma in Lugano. Wenn es dunkel wurde, erstrahlte die Hauptbühne der Swiss Harley Days im magischen Licht der grossen Show. Aus den Kling & Freitag-Lautsprechern fuhr die Musik der Festival-Bands übers Ohr, via Bauch direkt in die Beine der Konzertbesucher. So wurde das Harley-Feeling auch dann erlebbar, wenn die Motoren schwiegen: Das Team der Megatron Veranstaltungstechnik AG sorgte dafür, dass Augen und Ohren der Festivalbesucher auch abends noch verwöhnt wurden. Zum ersten Mal seit Bestehen der Swiss Harley Days durfte die innovative Firma aus Mellingen (AG) ihr professionelles Können auf der Hauptbühne unter Beweis stellen. Sieben Mitarbeiter aus der Belegschaft von 13 Festangestellten und rund 30 Freelancern begannen am 2. Juli mit dem Aufbau. Dirk Stirnimann trug als Projektleiter und technischer Leiter die Gesamtverantwortung. Sein Ziel für diese drei Tage war klar: „Ich erwarte von der Crew, dass sie einen perfekten Job macht. Das sind wir so gewohnt. Wir geben immer 100 Prozent, denn wir wollen zufriedene Gäste und einen glücklichen Kunden.“

Das perfekte Motorrad baut keiner im Alleingang. Dasselbe gilt für die perfekte Veranstaltungstechnik. Für ihren Auftritt an den Swiss Harley Days durfte Megatron auf die Zusammenarbeit mit bewährten Partnern setzen, die ebenfalls mit dem Veranstalter eng verbunden sind: zum einen die „Fancy Art Company“ unter Rutschi Sindico und zum anderen Arthur Staubli mit seiner „ast Messebau Display & Design GmbH“. Wie heisst es doch so schön: never change a winning team! Ist es ein Zufall, dass Harley Davidson in den 80er Jahren die höchsten Herausforderungen während dem bereits 113 jährigen Bestehen des Brands überwunden hat und zur selben Zeit die Megatron gegründet wurde?

Beide Unternehmen können somit auf 30 überaus erfolgreiche Jahre zurückblicken, und die Performance an den Swiss Harley Days 2015 hat den guten Ruf aller Beteiligten einmal mehr bekräftigt.

„Wir wollen besser sein als alle, die diesen Job je gemacht haben.“

(Alex Bolis/Maximilian Friedrich)

Wer eine Harley fährt, der kennt dieses überwältigende Gefühl der unbegrenzten Freiheit, der Unabhängigkeit, der Leichtigkeit und der überlegenen Kraft. Um dieses Gefühl zu erzeugen, braucht es das Know how von begnadeten Konstrukteuren, Ingenieuren, Technikern und Handwerkern. Gemeinsam erschaffen sie ein Gesamtkunstwerk, das sich Harley-Davidson nennen darf. Wer eine Veranstaltung besucht oder ein Konzert, das von Megatron betreut wird, der erlebt ebenfalls ein Harley-Gefühl. Und wie der Fahrer des Bikes die Konstrukteure vergisst, so denkt auch der Konzertbesucher nicht an all die geschickten Hände und klugen Köpfe, die dafür sorgen, dass eine perfekte Bühnenshow wie ein grosses Wunder über ihn kommt. Es braucht aber die Helden hinter der Bühne, damit die Helden auf der Bühne glänzen können. Zum Beispiel Alex Bolis und Maximilian Friedrich, die Stagecrew. Sie waren in Lugano für die Mikrofonierung und Verkabelung aller Bands zuständig. Sie waren auch die ersten Ansprechpartner für jedwelche Anliegen der Bandmitglieder. Ihr Anspruch an sich selbst lautete: „Wir wollen, dass alles zuverlässig läuft und dass wir besser sind als alle anderen, die diesen Job jemals gemacht haben.“

Ein schönes Motorrad braucht nicht nur selber Licht, es muss auch im richtigen Licht erscheinen können. Was die Sonne für Chromteile und Metalliclackierung bedeutet, das ist für eine Band das Bühnenlicht. Während des ganzen Festivals war Lichtoperator Roman Mauchle der Meister aller Scheinwerfer. Durch Zufall sei er als gelernter Kunststofftechnologe seinerzeit zum Lichttechniker geworden, erinnert sich Mauchle. „Ich habe mir alles selber beigebracht, learning by doing. Das hat mir so viel Spass gemacht, dass aus dem Hobby schliesslich mein Beruf geworden ist.“

„Eine Menge Spass, gute Musik und keine Reklamationen!“ (Andy Widmer)

Sechs Bands haben während der diesjährigen Swiss Harley Days ihr Publikum gerockt: The Silverettes, The New Roses, Jimmy Cornett And The Deadmen, Shades Of Purple, Achtung Babies und Ski-King. Jede Band hat ihren eigenen Sound, ihren eigenen Klang, ihren unverwechselbaren Charakter. Diese Unterschiede herauszuarbeiten, mit feinem Gespür die richtige Mischung zu schaffen, das ist mehr als ein Handwerk, das ist eine Kunst. Auch dafür sitzen bei Megatron die richtigen Leute an den Reglern. Andy Widmer sass als FOH Operator mit seinem Tonpult auf der Piazza della Riforma wahrhaft im Zentrum des Sturms. Er mischte die verschiedenen Tonquellen von der Bühne so ineinander, dass der Gesamtklang fürs Publikum ausgewogen und stimmig wirkte. Das Ziel seiner Arbeit fasst er in drei Punkten zusammen: „Eine Menge Spass, gute Musik und keine Reklamationen!“ Sein Kollege, Werner Dönni, war als Sound Designer dafür zuständig, dass Andys Mix von der Beschallung her auf der ganzen Piazza gleichmässig gut zu hören war. Megatron kann sich besonders in schwierigen Fällen auf Werners Können verlassen. Der versierte Systemtechniker schafft auch als Sound Designer spielend den Spagat zwischen Kunst und Handwerk. Hat er doch nebst seinem Studium an der Jazzschule und der Ausbildung zum Tontechniker zu Beginn seiner Karriere auch noch als Schreiner gearbeitet.

„…dass jeder mit einem Lächeln im Gesicht von der Bühne geht.“

(Jürgen Broger)

Auch Jürgen Broger ist selbst Musiker. Als Gitarrist weiss er aus eigener Erfahrung, wie wichtig ein guter Bühnensound für die Band ist. Nur wenn sich die Musiker selber hören können und sich die Band als Band auf der Bühne wahrnimmt, kann sie fürs Publikum perfekt spielen. Durch die Arbeit bei verschiedenen Bands kam Jürgen schliesslich zur Tontechnik und zum Monitoring. Sein praktisches Know how kam nun auch den Bands auf der Hauptbühne in Lugano zugute. Offensichtlich hat er seinen Job mehr als nur gut gemacht, denn was er sich für diese drei Tage vorgenommen hatte, das ging vollauf in Erfüllung: „Ich wünsche mir, dass jeder mit einem Lächeln im Gesicht von der Bühne geht – und dementsprechend soll auch die Stimmung im Publikum sein.“

Angefahren kamen sie am Vortag des Events mit zwei LKW. Darin befanden sich zwölf Tonnen Audiomaterial und Kabel von insgesamt viereinhalb Kilometern Länge. Die Verstärkeranlage der Hauptbühne leistete 80‘000 Watt. Das Monitoring nochmals 14‘000. Fast 100‘000 Watt Leistung - da bekommt der Begriff „aus vollen Rohren“ doch eine ganz eigene Bedeutung… Die 7 Mann von Megatron stellten ihr Equipment auf, bedienten es während dreier Tage ohne jede Panne und bauten es am Sonntag auch gleich wieder ab. Und genau wie der Harley-Fahrer, der von einer Tour wieder nach Hause kommt, seine Maschine pflegt, so pflegen auch die Spezialisten von Megatron ihr Material mit Sorgfalt und Hingabe. Sauber geputzt und gewartet findet jedes einzelne Teil seinen Platz im heimischen Lager. Bei durchschnittlich 450 Projekten im Jahr, steht der nächste Event ja schon vor der Tür, und der nächste Kunde soll mit genau derselben hohen Qualität rechnen dürfen wie die zufriedenen Organisatoren der Swiss Harley Days.

Die Swiss Harley Days finden voraussichtlich im Sommer 2017 zum nächsten Mal statt. Weitere Infos werden fortlaufend hier aufgeschaltet.

www.swiss-harley-days.ch

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