Die Pensionierten von EWW, Gemeindeverwaltung, Werkhof, Kindergärtnerinnen und Sportzentrum Tägi wählten für ihre diesjährige Reise das Appenzellerland. Die Organisation lag in den bewährten Händen von Fredy Madaschi. Zusammen mit dem neuen Präsidenten, Sepp Angstmann, konnte er 34 Reiselustige bei der Bushaltestelle im Tägerhard begrüssen. Der Carchauffeur führte die Gesellschaft in Richtung Ostschweiz über das Zürcher Oberland an den Ricken, wo in St. Gallenkappel auf der Sonnenterrasse des Restaurant Waldegg bei schönster Aussicht der Kaffeehalt eingeschaltet wurde. Eine wunderbare Fahrt eröffnete sich der Gruppe anschliessend durch das Neckertal und auf den 848 m hohen Wasserfluhpass und dann zum Mittagessen ins Erlebnisrestaurant Waldegg in Teufen. Für die meisten Reiseteilnehmenden ein Ort mit sieben Siegeln. Hier konnte nicht nur das gute Essen sondern auch eine liebliche Landschaft in einer wunderbaren Atmosphäre genossen werden. Die Besichtigung der alten Holzofenbäckerei, wo ein knusperiges „Burebrot“ hergestellt und, den Gästen im Tante Emma Laden nebst vielen anderen Leckereien verkauft wird, war speziell. Auch eine Schaukäserei und ein Erlebnislandwirtschaftsbetrieb gehören zum interessanten Waldeggbetrieb. Bei einem längeren Aufenthalt, wäre auch der Kräuterweg offen gestanden. Die Weiterfahrt führte jetzt nach Appenzell, wo die Reisegruppe aufgeteilt wurde. Einige wollten bei einer Führung mehr über die Hauptstadt des Halbkantons erfahren. Die zweite Gruppe besuchte die Fabrik des „Appenzeller Alpenbitter“. In einem Video wurden zwar keine Geheimnisse über die Herstellung des urchigen Schweizerschnaps verraten, aber immerhin wurde erwähnt, dass mit 42 verschiedenen Kräutern gebrannt wird. Die Kräuter wurden gezeigt, die Mischung bleibt aber geheim und lediglich zwei Personen kennen das Rezept, das in einem Banksafe gesichert aufbewahrt wird. Das gleicht Rezept gilt übrigens auch für den Appenzeller Käse.

Die Zeit reichte hier auch noch für persönliche Gespräche und den Austausch von Erinnerungen. Auf der Heimfahrt konnten die ersten Proben des Freilichtspiels in Hundwil beobachtet werden bevor die Reise über Herisau und Gossau über das Zürcher Unterland nach Wettingen führte, wo bei der Endstation Tägerhard ein Zvieri-Plättli serviert wurde.

Karl Meier