Rupperswil

Parteiversammlung FDP Rupperswil

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An der Parteiversammlung der FDP Rupperswil wurden die Traktanden der Gemeindeversammlung vom 21. November 2014 besprochen. Die von Frau Vizeamann Claudia Klein-Kübler vorgetragenen Traktanden der Gemeindeversammlung gaben grösstenteils zu keinen Diskussionen Anlass. Die Partei befürwortet den Anschluss an die ARA Langmatt, welche die deutlich bessere Lösung ist als ein (unrealistischer) Alleingang der bisherigen ARA Lotten. Grossen Diskussionsbedarf hatte die Versammlung beim Projektierungskredit für den Neubau des Primarschulhauses. Die FDP Rupperswil hat sich im Vorfeld dafür stark gemacht, die Schule vor Ort behalten zu können. Die Versammlung unterstützt deshalb klar den Bau eines neuen Schulhauses. Das ausgewählte und am 22. Oktober der Öffentlichkeit vorgestellte Projekt „Ferdinand“ weiss zu gefallen. Die Versammlung ist nach Anhörung von parteiinternen Fachleuten jedoch der Überzeugung, dass ein Neubau – selbst das vorliegende Projekt – deutlich günstiger zu bauen ist. Unsere Gemeindefinanzen erlauben es nicht, allen Wünschen und Empfehlungen nach Räumen und Ausstattung zu entsprechen. Deshalb muss sehr kritisch hinterfragt werden, ob ein solches vom Kanton zwar empfohlenes, aber nicht zwingendes Raumprogramm wirklich notwendig ist und ob die zugegebenermassen schön wirkende Passerelle das Projekt nicht unnötig verteuert. Nach langer Diskussion entschied man sich mehrheitlich dafür, den Projektierungskredit zu genehmigen. Die Idee nach einem Zusatzantrag, der ein (deutlich tieferes) Kostendach für den gesamten Neubau vorgesehen hätte, wurde schliesslich verworfen. Die FDP Rupperswil appelliert jedoch an den Gemeinderat und die entsprechende Kommission, jede Investition kritisch zu hinterfragen und im Zweifelsfall einzusparen. Können die Kosten nicht deutlich gesenkt werden, kann eine Erhöhung des Steuerfusses in absehbarer Zeit nicht ausgeschlossen werden.

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