Küttigen

Parteiversammlung der SVP Küttigen-Rombach

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Die Partei besprach die Traktanden der Gemeindeversammlung am 3. Dezember.

An der Versammlung wurden in erster Linie die Traktanden der kommenden Wintergemeindeversammlung vom 3. Dezember behandelt. Zu den beantragten Einbürgerungszusicherungen gab es keine Opposition. Mehr zu reden gab das Thema Schulsozialarbeit. Problemfälle sollen rechtzeitig in der Unterstufe erkannt werden um spätere, aufwändige Massnahmen möglichst zu verhindern. Die umfangreiche Zielformulierung weckte allerdings die Befürchtung, dass schon bald eine erhebliche Ausweitung der jetzt vorgesehenen 60%-Stelle anstehen würde. Trotzdem stimmten die Anwesenden der Einführung zu. Beim Thema Holzschnitzelfeuerung zeigte sich das Plenum erfreut über die Aussicht, dass künftig die Schulbauten und das Altersheim mit einem Wärmeverbund und mit Rohmaterial aus unserem Wald versorgt werden können. Gerne wird der Gemeinderat ermächtigt, die nötigen Verträge abzuschliessen. Ebenfalls Zustimmung fand der Antrag, dass die Gemeinde alle Gebühren und Abgaben bei der Altersheimerweiterung und beim Neubau der Alterswohnungen übernehmen solle. Bei der Diskussion zur Erneuerung der Kirchbergstrasse standen grosse Bedenken im Raum. Viele Versammlungsteilnehmer können sich mit dem Mischverkehrstreifen nicht anfreunden. Es bestehen Zweifel über die tatsächliche Verkehrssicherheit. Vertreter des Gewerbes beanstandeten, dass den grösseren Fahrzeugen wie Öl-Tanker oder Kehrichtfahrzeugen zu wenig Rechnung getragen wird. Höchst unpraktisch wird auch der Seitenwechsel des Mischverkehrs auf halber Strecke empfunden. Auch fehlt das Verständnis für den erwähnten Einbau einer Pflästerung, welche bekannterweise zu zusätzlichen Lärm-Immissionen führt. Ferner werde es schwieriger, mit Einsprachen durchzukommen, sobald der Kredit gesprochen sei. Gerne würde man zuerst das Projekt sehen, damit klar ist, worüber man abstimme. In diesem Sinne lehnte eine grosse Mehrheit das Traktandum ab. Wohlwollend stand das Plenum dem Rahmenkredit für die Belagserneuerungen gegenüber. Auch der Landverkauf im Widler wurde einstimmig gutgeheissen, da ein erfreulicher m2 Preis von Fr. 570.- gelöst werden kann. Bei der Kreditabrechnung Bollackerweg wurden Zweifel laut, ob dieses Projekt nicht hätte deutlich billiger realisiert werden können. Es gibt Beobachtungen über Arbeiten, die mehrfach oder unnötigerweise in mehreren Schritten durchgeführt wurden. Trotzdem wurde der Abrechnung einstimmig zugestimmt. Auch der Voranschlag fand umfassende Zustimmung. Mit Besorgnis wurde jedoch die Kostenentwicklung wegen dem neuen Betreuungsgesetz zur Kenntnis genommen.(MI)

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