Nach der Begrüssung durch das Parteileitungsmitglied Anton Treier führten die Gemeinderätin Regula Schneider Frei und der Vizeamman und Gemeinderat Josef Schmidlin durch die Traktanden der Einwohnergemeindeversammlung und der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 22. November 2012. Die Versammlung konnte mit Befriedigung feststellen, dass die finanzielle Situation der Gemeinde gut ist und dass weiterhin mit einem unveränderten Steuerfuss von 95% gearbeitet werden kann. Eine Reduktion wäre im Prinzip möglich, aber wegen den anstehenden grossen Investitionen gemäss dem Investitionsplan nicht Nachhaltig. Deshalb wurde von einem Antrag auf Reduktion abgesehen und der gemeinderätliche Antrag gutgeheissen.

Bis zum Traktandum 10 war alles unbestritten und hat auch nur zu vereinzelten kurze Rückfragen Anlass gegeben. Der Kredit für die vertiefte Schulraumplanung war unbestritten, der Umfang in welchem die Gemeinde Würenlingen in naher Zukunft Schulraum braucht war aber für viele Teilnehmer der Versammlung neu und überraschend. Regula Schneider Frei erläuterte wie verschiedene, unabhängig voneinander stattfindende Prozesse wie die Veränderungen in der Volksschule (Modell 6/3), der maximalen Klassengrösse, den neuen Unterrichtsformen und dem substanziellen Wachstum der Gemeinde zu einem massiven Mehrbedarf an Schulräumen führen. Um hier eine solide Planungsbasis zu schaffen wird der Kredit beantragt. Auch das nächste Traktandum, der Planungskredit für eine Ballsporthalle in der Schulanlage Weissenstein steht unter dem Zeichen der Entwicklung der Schüler- wie auch der Bevölkerungszahl. Auch dieses Traktandum war unbestritten, hat aber ein reges Interesse gefunden.

Die Einführung der Tagesstrukturen an der Schule Würenlingen wurde von der Versammlung einstimmig begrüsst. Die Notwendigkeit von Tagesstrukturen für eine moderne Gemeinde der Grösse von Würenlingen war allen Anwesenden unmittelbar bewusst. Es herrschte einhellig die Meinung vor, dass der Nutzen für die Kinder, die Eltern und auch die restliche Gemeinde viel grösser sind als die Kosten, welche dieses Angebot verursacht.

Die präsentierten Traktanden der Ortsbügerversammlung gaben zu keinen grösseren Fragen oder Bemerkungen anlass.

Diese Parteiversammlung bot den Anwesenden eine gute Gelegenheit sich in einem ungezwungenen Rahmen vertieft zu informieren und mitzudiskutieren. Die Informationen aus erster Hand ermöglichen eine fundierte Entscheidung an den Gemeindeversammlungen.

Benedikt Schenker