Muri (AG)

Parteiversammlung der CVP Ortspartei Muri

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Die CVP Ortspartei Muri empfiehlt alle Traktanden der Gemeindeversammlung Muri vom 29. November 2012 zur Annahme.

Anlässlich der Parteiversammlung der CVP Ortspartei Muri vom Donnerstag, 22. November 2012 zu den bevorstehenden Gemeindeversammlungstraktanden vom 29. November 2012 entstanden rege

Diskussionen zu den einzelnen Traktanden.

Gemeindeammann Josef Etterlin stellte zuerst das Traktandum 3, Muri info, wiederkeherender Beitrag von Fr. 75'000.-- ab 2013 vor.

Bei diesem Geschäft geht es darum, den Kostenteiler für Muri info zwischen der Katholischen Kirchengemeinde, der Stiftung Murikultur und der Einwohnergemeinde Muri neu zu definieren.

Die Einwohnergemeinde würde neu Fr. 75'000.--, die Katholische Kirchgemeinde und Murikultur je

Fr. 37'500.— tragen.

Die Mitglieder an der Parteiversammlung sehen die Wichtigkeit von Muri info. Werden hier doch regionale, kantonale und eidgenössische Öffentlichkeitsarbeiten für Kultur und Tourismus der Gemeinde Muri vermittelt und verkauft.

Was den Mitgliedern fehlt ist ein Plan, welchen Nutzen und welche Kosten die drei beteiligten Parteien aus diesem Kostenteiler im Detail ziehen können. Dies sollte für die Einwohner von Muri einsehbar sein.

Das Traktandum wurde bei der anschliessenden Abstimmung grossmehrheitlich angenommen.

Das Traktandum 4, muri 13; Weiterführung der Zusammenarbeit mit VJF Wohlen mit Stellenpensum von 100% ab 2013 wurde uns von Vize-Ammann Hampi Budmiger vorgestellt.

Die professionelle Jugendarbeit in Muri hat sich in den letzten Jahren bestens bewährt. Um diese Professionalität weiter beizubehealten und zu fördern, drängt sich ein Stellenpensum von 100% auf.

Jugendarbeit- und Förderung ist eine Investition für die Zukunft.

Dieser Meinung waren auch die Mitglieder der Parteiversammlung und stimmten diesem Traktandum einstimmig zu.

Gemeindeammann Josef Etterlin erläuterte im Anschluss das Traktandum 2, den Voranschlag 2013 mit Steuerfuss 103% für die Gemeinde Muri. Dabei zeigte sich auf, dass auch in den nächsten Jahren grosse Investitionen getätigt werden müssen.

Auch die Finanzkommission beobachtet diese Entwicklung sehr genau und steht dem Gemeinderat kompetent zur Seite.

Dieses Traktandum wurde von den Mitgliedern der Parteiversammlung nach einigen Diskussionen einstimmig angenommen.

Zu den restlichen Traktanden gab es keine Diskussionen und wurden zur Kenntnis genommen.

Zwei verschiedene Vorstösse an die Parteiversammlung

Im Anschluss an die Geschäfte der Gemeindeversammlung baten zwei verschiedene Interessengruppen um Ihr Wort.

1. Vorstoss

Erich Richner aus Muri hat im Sommer dieses Jahres eine Einwendung zum Projekt Sanierung der Zürcherstrasse eingegeben.

Bei der Einwendung geht es um die Situation bei der Unterführung SBB.

Erich Richner zeigte den Beteiligten eine detaillierte, umfassende und gut dokumentierte Analyse zur Situation bei der Unterführung auf.

Dabei stellt sich heraus, dass das geplante Projekt mit der Verbreiterung des Trottoirs und der Verengung der Fahrspur bei der Unterführung zu wesentlichen Problemen mit dem Verkehrsfluss und der Sicherheit des Langsamverkehrs führen wird.

Erich Richner zeigte auch mögliche Alternativen wie z.B. einem Bypass für den Langsamverkehr oder der besseren Nutzung der bereits bestehenden Fussgängerunterführungen.

2. Vorstoss

Robert Häfner von der Fachkommission Bau und Planung stellte folgendes fest:

Die Einwohnergemeinde Muri ist einer der grössten Immobilienbesitzer und Eigentümer zahlreicher Infrastrukturbauten (Strassen, Kanalisationen etc.). Die Ausgaben für den Unterhalt in den letzten Jahren, bauliche Mängel an Immo­bilien und auch die Feststellungen der Finanzkommission zum Finanzplan 2013 – 17 deuten darauf hin, dass die Gemeinde Muri dem Unterhalt der Gemeind­liegenschaften und Strassen nicht die gebotene Aufmerksam schenkt. Trotz finanzieller Engpässen im Finanzhaushalt der Gemeinde darf der Unterhalt nicht vernachlässigt werden. Einsparungen heute führen zu noch höheren Kosten in der Zukunft.

Die Gemeinde verfügt zwar teilweise über systematisch erhobene Informatio­nen zum baulichen Zustand der Liegenschaften und Strassen und ein Unter­haltskonzept für die Strassen, eine systematische Umsetzung fehlt jedoch.

Aus Sorge um den Werterhalt der gemeindeeigenen Liegenschaften und Strassen und im Interesse eines ausgeglichenen Budgets auch in der Zukunft wird einFinanzplan Unterhalts-, und Sanierungsarbeiten Hoch- und Tiefbauten der Einwohnergemeinde Muri gefordert.

Nach angeregten und konstruktiven Diskussionen unter den anwesenden Teilnehmern unterstützt die CVP Ortspartei Muri die beiden Vorstösse.

Es kann damit gerechnet werden, dass diese beiden Vorstösse als Überweisanträge an der Gemeindeversammlung vom 29. November 2012 gestellt werden.

Die CVP Ortspartei Muri dankt allen Beteiligten der Parteiversammlung über ihr aktives und engagiertes Mitwirken und ruft die Einwohner von Muri auf, an der Gemeindevesammlung vom 29. November 2012 teilzunehmen.

Vorstand CVP Ortspartei Muri

Urs Wüthrich, Präsident

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