Brugg

Parteitag der EDU Bezirk Brugg

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Referat von Alt-Nationalrat Markus Wäfler

Die EDU Bezirk Brugg traf sich zum 2. Parteitag im Rathaus in Brugg. Im Anschluss an die Parteigeschäfte hielt Alt-Nationalrat Markus Wäfler einen interessanten Vortrag zum aktuellen Thema „Krise nur bei Finanzbranche, Banken, Steuer-hinterziehung - oder tiefer in unserer Gesellschaft?
Von einer Krise kann grundsätzlich nicht gesprochen werden, es besteht zur Zeit
einfach ein etwas geringeres Wachstum. Unser Markt besteht aus 2/3 Export in
den Euroraum. Die EU profitiert enorm von unserer sehr guten Handelsbilanz. Die
Schweiz hat durchaus etwas zu sagen und wäre als reiches Land hochwillkommen in der EU. Dann hätten wir aber als kleines Land kein Mitspracherecht mehr.
Finanzkrisen kommen immer wieder. Sie ergeben sich aus grenzenloser Raffgier,Habsucht und Spekulationen. Es werden irreale Bewertungen von Anlageobjekten gemacht. Das Ganze beruht auf Manipulation von Informationen.
Sie resultiert aus einer Schuldenwirtschaft Privater und der Regierungen. Durch Aktiensplittings bis unter einen Franken werden diese für Kleinanleger interessant.
Die Schweiz lässt sich unverständlicherweise von den USA erpressen, 4'500 Dossiers der Anleger freizugeben. Die Dossiers wurden bereits gemäss Doppel-besteuerungsgesetz überprüft. Die Grossbanken locken ihre Angestellten mit hohen Provisionen von 20 - 25%. Die USA würde nie gegen die 30'000 UBS-Angestellten prozessieren, die Probleme die sich daraus ergeben würden, wären zu gross.
Die Hexenjagd resultiert aus den bestehenden Schulden. Das Wasser steht bis
zum Hals.
Die Herren Ospel &Co. könnten aufgrund des Aktienrechtes ohne weiteres zur Rechenschaft gezogen werden. Sie müssten mit einer Freiheitsstrafe von bis zu
fünf Jahren rechnen und hohe Bussen in Kauf nehmen.
In allen EU Ländern gelten Steuern von über 30 % für bescheidene Einkommen.
Italien lockt mit immer wiederkehrenden Steueramnestien (die Hinterzieher werden
nicht strafrechtlich verfolgt), damit sie das Geld wieder ins Land transferieren.
Das Grab für den Euro ist geschaufelt. In Griechenland geht man mit 57 Jahren
in Pension und erhält zwischen 80 und 90% des letzten Lohnes. Wer übernimmt
diese Kosten? Die 750 Mia. Euro, die jetzt Griechenland zur Sanierung ihrer Schulden zur Verfügung gestellt wurden, bestehen aus Staatsanleihen, die irgendwann wieder zurückgezahlt werden müssten. Doch womit?
Unsere Nationalbank kauft Euros, damit der Druck auf den Franken aufgehalten werden kann. Es werden grosse Verluste hingenommen und Währungsreserven in grosser Menge verkauft werden müssen. Das wird zu enormen Schwierigkeiten führen. Auch die immer wieder hochgepriesenen Gewinne aus den Goldreserven
sind reine Bewertungsgewinne, sie resultieren nicht aus operativen Geschäften.
Dieses ganze Chaos erhöht die Chancen auf eine einheitliche Weltreligion, Weltfinanzierungs- und Weltsicherheitssystem (Terrorbekämpfung) ungemein.
Die Gesellschaft ignoriert gerne die Reale Existenz eines Gottes. Er liebt uns
Menschen und hat uns Vergebung durch seinen Sohn Jesus Christus verheissen.
Nach dem Tod kommt die Ewigkeit.
Demgegenüber steht das humanistische Denken des Menschen. Es gibt keinen
Gott, alles ist zu Ende nach dem Tod. Der Mensch ist von Grund auf gut. Man
muss sich vor niemandem rechtfertigen.
Als bekennender Christ geht man anders um mit seinen Mitmenschen, seinem
Geld und der Schöpfung. Wir sind dazu aufgefordert, die Wahrheit zu sagen. (usc)

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