Drei eidgenössische «Nein», zwei kantonale «Ja» und Christine Brun in den Gemeinderat

Für die Abstimmungen vom 17. Juni schliesst sich SP Muri Ortspartei der Kantonalpartei an.  Sie  sagt klar Nein zu den beiden Volksinitiativen «Staatsverträge vors Volk!» und «Eigene vier Wände dank Bausparen». Bei den kantonalen Vorlagen empfiehlt die SP ein Ja zur AKB –Initiative «Für eine sichere Aargauer Kantonalbank» sowie ein Ja zur im Grossrat einstimmig beschlossenen Verfassungsänderung (Land- und Forstwirtschaft). Am 17.Juni findet auch  die Wahl eines Ersatzmitglieds des Gemeinderates statt. Hierfür konnte SP Muri, die seit dem Weggang von Heidi Schmid nicht mehr im Gemeinderat vertreten ist, mit Christine Brun eine qualifizierte Kandidatin aufstellen, die aufgrund ihrer beruflichen Erfahrung und ihres persönlichen Engagements weit über die eigenen Parteigrenzen hinaus akzeptiert werden dürfte.

Gewichtige Nachteile bei Annahme der  Managed Care-Vorlage

Das SP-Nein zur Managed-Care-Vorlage bedarf einer genaueren Erklärung.  Nach der Meinung eines politisch und fachlich breit abgestützten Komitees, welches mit grossem Erfolg das Referendum ergriffen hat, bringt die Revision  des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) der Mehrheit der Patientinnen und Patienten grosse Nachteile. Die meisten Versicherten dürften ihren Arzt, ihr Spital, ihr Pflegeheim und auch ihre Apotheke nicht mehr frei wählen! Managed-Care- Netzwerke müssten von Kassen vorgegebene Budgetziele einhalten, was dazu führten könnte, bei den Behandlungen zu sparen und den Patienten die für sie geeignetere, aber teureren Verfahren vorzuenthalten. Es ist wichtig, dass diese Zwei-Klassen-Medizin-Vorlage keine Mehrheit beim Volk findet!