Bad Zurzach

Palmbinden der Pfarrei St. Verena, Möhlin

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Das Palmbinden wurde zum Volksfest

Unter der Leitung von Roger Schneider und Heinrich Tischhauser, deren Frauen Silvia und Kris, Sacha Rébétez, Philomena Marucci und Domenica Holenstein wurden am Samstag beim Forum eine Vielzahl von Palmen gemacht, die dann am Sonntag feierlich gesegnet wurden.

Palmbinden als Familienanlass

Bei bestem Wetter wurden Äpfel und Blätter von Buchsen, Lorbeer, Stechpalmen, Thuja und anderen immergrünen Pflanzen, die teilweise abgegeben, teilweise abgeholt worden waren, zu wunderbaren Palmen veredelt. (Gross-)Eltern - geschützt durch widerstandsfähige Handschuhe - werkten eifrig zusammen mit ihren Enkeln und Kindern.

Waren früher noch Bäume geschält und deren Äste zu möglichst vielen Ringen geformt worden, wurden in der heutigen Zeit Stecken mit Drahtringen zu kunstvollen Palmen geformt.

Im Forum drin war eine attraktive Verpflegungsstation aufgebaut, die zahlreiche Kuchenbäckerinnen mit schmackhaftem Gebäck versorgten. Bis zum späten Nachmittag wurde emsig gewerkt, aber auch geredet und gelacht.

Übervolles Münster

Am Sonntag „simulierte" Pfarrer Urs Zimmermann den Einzug Jesu Christi in Jerusalem, indem er die Gläubigen vor dem Gottesdienst bat, ins Freie zu treten; mit wenig Erfolg, denn das Münster war bis auf den letzten Platz schon belegt, und alle bangten um ihren Platz...
Der Palmsonntag ist der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit und der Sonntag vor Ostern. Als Jesus nach Jerusalem kam, jubelte das Volk ihm zu und streute Zweige, vermutlich Ölzweige, die dann in der Tradition allerdings zu Palmzweigen wurden.
Urs Zimmermann stellte - einmal mehr - die Kinder ins Zentrum. So machte er mit ihnen ein Quiz nach der Lesung, liess sie ganz nahe zum Altar kommen, segnete sie während der Eucharistie und brachte ihnen so jede nur mögliche Wertschätzung entgegen; dass er ihre Namen fast alle kennt, versteht sich von selbst... Die Predigt wurde daher relativ kurz, aber in der Aussage so dicht, dass auch die Erwachsenen wieder genug zum Nachdenken mitbekommen haben.

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