afr/ Die Generalversammlung der FDP Gränichen startete am Donnerstag, 19. März 2015, um 19h mit einem gemütlichen Apéro, um den zahlreich erschienenen Mitgliedern Zeit zu geben, einzutrudeln und sich zu begrüssen. Der Präsident eröffnete pünktlich um 19.30h die Versammlung. Gleich zu Beginn gedachte man mit einer Schweigeminute dem langjährigen Parteimitglied Herbert Widmer. Im Jahresbericht liess der Präsident das vergangene Jahr Revue passieren, über den Kontaktapéro der Bezirkspartei in der Raiffeisenbank Gränichen im Februar 2014 bis zum Kommissionessen im Januar 2015 fasste Peter Hofmann das politische Jahr im Dorf zusammen. Das von Pasquale Cantatore vorgestellte Budget 2015 (inkl. Beibehaltung der Höhe des Mitgliederbeitrages), sowie das Jahresprogramm 2015  wurden einstimmig angenommen. Im September 2015 wird die Ortspartei  FDP Gränichen unsere Nationalratswahlkandidatin/en mit einer Wahlveranstaltung unterstützen, das genaue Datum wird rechtzeitig bekannt gegeben. Mit tosendem Applaus wurde die Wahl von Ueli Price und Roger Holzer in den Vorstand begleitet. In diesen beiden neuen Vorstandsmitgliedern haben wir zwei äusserst kompetente und interessierte Mitstreiter gewonnen. Die Ortspartei zählt zum jetzigen Zeitpunkt 80 aktive Mitglieder.  Die Behördenmitglieder der Partei informierten in kurzen Zügen über ihre Ressorts. Die diskussionsreiche und informative Generalversammlung wird  vom Präsidenten geschlossen.
 Im Anschluss hält Beat Rüetschi, Gemeindepräsident Suhr, ein Referat zum Thema: Ostumfahrung Suhr. Mitte Januar 2015 wurde die Interessengemeinschaft Ostumfahrung Suhr gegründet (Unternehmen wie Jowa AG, Zehnder Group AG, Gewerbevereine Gränichen und Suhr, Möbel Pfister AG, Dreier AG, Emmi Logistik AG, Huber & Co. AG, EWAG Suhr, Schmid Textilrewashing AG und Fischer Reinach AG gehören diesem Verbund u.a. an), mit Ziel den Prozess und den Start zur Ostumfahrung zu beschleunigen und zu unterstützen, denn der Stau ist ein volkswirtschaftlicher Unsinn und kostet viele Firmen im Wynental unnötig Geld. Herr Rüetschi holt aus und schildert von den Anfängen 1999 bis heute, wie das Projekt lanciert werden konnte. Es gab über all die Jahre Dutzende von Varianten, wieder verworfen - neu aufgerollt (der Regierungsrat redet von einem Baustart 2021). Die Ostumfahrung ist über die Jahre auf der Prioritätenliste unverständlicherweise von Prioritätsliste A nach C gerutscht, obwohl der Verkehr pro Jahr um 2-3%! weiter zunimmt. Anhand eines Planes erklärte Herr Rüetschi ausführlich die geplante, machbare Strassenführung. Erneut kommt bei den FDP-Mitgliedern die Frage auf, warum es nicht möglich ist einen Halb-Anschluss oder Anschluss an die A1 zu realisieren. Die Kriterien, die gemäss Bund zu einer Realisierung nötig sind, sind an anderen Orten der Schweiz auch nur teilweise erfüllt. Mehr Weitsicht ist gefordert, denn der Verkehr wird nicht abnehmen.  Aktuell sollte das Schwergewicht auf dem jetzigen Projekt liegen und nicht mehr alte Varianten erneut aus der Schublade geholt werden, sondern der Fokus sollte auf einem möglichst baldigen Start („Ziel ist es voraussichtlich 2017 im Grossen Rat darüber zu befinden“, Zitat Maja Riniker, Grossrätin FDP Suhr) der Bauarbeiten liegen.

Wir haben einen kompetenten Redner zu einem aktuellen, immer dringender werdenden Thema gehört. Herzlichen Dank Herr Rüetschi für Ihre Ausführungen Bei den anstehenden Wahlen im Herbst ist es eine grosse Überlegung wert, welche Politiker sich aktiv und lösungsorientiert für die Ostumfahrung und Entlastung des Wyntentales  engagieren. Wählen Sie FDP.
Politsch interessierte Gränicherinnen und Gränicher sind bei uns jederzeit herzlich willkommen, wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme, wir laden Sie gerne zu unserer nächsten Veranstaltung ein.