Obwohl die invasiven Neophyten zum Teil schön aussehen, verdrängen diese Pflanzen jedoch andere Tier- und Pflanzenarten und beeinträchtigen die Pflanzenwelt in unseren Wäldern. Die Forstdienste LENZIA suchten nach Lösungen, wie man dieser Plage Herr werden kann und Förster Markus Dietiker hat ein Konzept entwickelt, das die Kosten nicht ausarten lässt und mit der Beteiligung von freiwilligen Helfern rechnet. Die LENZIA-Gemeinden Lenzburg und Niederlenz haben mit diesen Arbeiten bereits im Vorjahr begonnen. Unter der Koordination von  Markus Dietiker beteiligte sich dieses Jahr auch Othmarsingen im eigenen Lindwald an der Beseitigung des drüsigen Springkrautes. An einem Arbeitstag anfangs Juli haben zahlreiche und engagierte Helfer mit grossem Einsatz den Othmarsinger Lindwald vom Springkraut befreit. Beim verdienten Mittagessen konnten bereits Gruppen für die erforderliche Nachkontrolle zusammengestellt werden. Diese Gruppen haben bis Oktober in mehreren Kontrollgängen dem Springkraut den Kampf angesagt. Bei der Kontrolle Ende Oktober konnte hocherfreut festgestellt werden: Das drüsiger Springkraut ist besiegt. Für diese erfolgreiche Arbeit hat die Ortsbürgergemeinde die beteiligten Kontrollgänger, als Dank für den grosszügigen Einsatz, zu einem Nachtessen ins Waldhaus Bureberg eingeladen, wo auf den erzielten Erfolg angestossen wurde.

Fürs nächste Jahr geht die Arbeit aber weiter. Im Lindwald werden weiter Kontrollgänge nötig sein. Im Gebiet Gislisberg/Berg und Bändli wird ein Arbeitstag mit möglichst vielen Beteiligten organisiert, worauf auch wieder Gruppen für die Nachkontrolle gebildet werden.