Starrkirch - Wil

Olten verabschiedet sich von den Zentrumsaufgaben

megaphoneaus Starrkirch - WilStarrkirch - Wil

Das Krematorium der Stadt Olten ist in die Jahre gekommen. Statt es zu sanieren, wollen nun der Stadtrat und das Gemeinde­parlament das Krematorium aufheben (OT vom 26.9.2020). Die Verstorbenen von Stadt und Region Olten sollen künftig in Aarau oder in Langenthal eingeäschert werden. Dass das zu Engpässen führt, hatte man schon bei der letzten Sanierung feststellen können. Die Trauerfamilien haben zudem die höheren Transportkosten zu bezahlen.
Die Stadt Olten erhält beim kantonalen Finanzausgleich einen Bonus für die Zentrumslasten; nur werden diese sukzessiv abgebaut. Das muss aber nicht sein.
So wie beim Eisstadion Kleinholz mit der Sportpark AG, könnte auch das Krematorium im Friedhof Meisenhard einer regionalen Trägerschaft mit einer „Cerberus AG“ unter der Führung der Stadt Olten übertragen werden -  aber die Verstorbenen haben halt keine Lobby. Die Gemeindeversammlung der Stadt Olten beschloss am 2. Juni 1916 den Bau des Krematoriums und bewies damals mehr Weitsicht als das heutige Stadtparlament.

Daniel Thommen, Starrkirch-Wil

Meistgesehen

Artboard 1