Im ökumenischen Gottesdienst am Sonntag, den 28.2.2010 in der Mehrzweckhalle der BEZ Endingen stand das Landesprojekt Südafrika des Fastenopfers im Zentrum des Gottesdienstes. Dieses Projekt wird in diesem Jahr wiederum vom ganzen Surbtal, gemeinsam mit Lengnau, unterstützt. Im Auftakt wurde mit einem Rollenspiel mit ungerechtem Abwägen und Ausbezahlen von „Bauern" gezeigt, wie das diesjährige Motto der Fastenaktion „Stoppt den unfairen Handel" konkret zu verstehen ist. Gemeinsam mit den Kindern wurden Möglichkeiten erarbeitet, wie gegen unfairen Handel vorgegangen werden kann. Sehr konkret konnte Claudia Furrer, Verantwortliche des Fastenopfers für das Landeprogramm Südafrika, von diesem Land und ihren persönlichen Begegnungen mit eigenen Bildern erzählen. Einen besonderen Akzent setzten die Religionsschüler mit ihren Liedbeiträgen und der Einladung zum Kauf ihrer selbst gebastelten Waren. Besonders festlich war der Anlass durch die musikalische Begleitung und Umrahmung durch die Musikgesellschaft Endingen.

Mit den Besuchern des Kleinkindergottesdienstes, der parallel in der Aula der BEZ gefeiert wurde, waren es dann eine stattliche Anzahl Besucher, die die von Walter Hug bewährt gekochten feinen Suppen genossen und auch noch zu einer Tasse Kaffe und einem Stück Kuchen im Gespräch dablieben. Auch der Stand mit gerecht gehandelten Waren („Claro und Max Havelar-Label") aus aller Welt der „Eine Welt Gruppe Endingen" wurde gerne genutzt, um die weltweite Solidarität zu unterstützen. Einmal mehr war es beeindruckend, wie mit dem Beitrag von vielen Händen Gemeinschaft gefeiert und gleichzeitig Solidarität über den eigenen Tellerrand hinaus gelebt werden konnte. (wer)