Unterkulm

Oekumenische Hubertusfeier in Unterkulm AG

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Wenn Jagdhörner in der Kirche ertönen und zahlreiche Besucher begeistern, dann ist St. Hubertus auch dabei. Wir Jäger haben immer einen Grund- und nicht nur wir Jägerinnen und Jäger- St. Hubertus zu ehren. Er ist schon so manchem Grünrock zur Seite gestanden, denn Jagdglück kann man brauchen. So haben wir Jägerinnen und Jäger immer einen guten Grund, St. Hubertus bei unseren Pirschgängen anzurufen, um uns zu begleiten, und bei Jagderfolg, zu danken.

So war es auch am Sonntag, 25. Oktober 2015 in der ref. Kirche von Unterkulm wo die Aargauer Jagdhornbläsergruppe Freiwild- Wiggertal zusammen mit den Pfarrherren ref. Pfarrer Peter Müller und kath. Pfarrer Martin Tanner, einen Oekumenischen Gottesdienst zu Ehren von St. Hubertus feierten. Während dieser Feier wurden ein Junge und ein Mädchen getauft, vielleicht eine zukünftige Jägerin und Jäger.

Mit Jagdmusik ehren wir unseren Schöpfer, und bedanken uns für die wunderschöne Natur, die wir Jägerinnen und Jäger auch in seinem Sinne Hegen. Mit der Jagd schützen wir Jäger die Natur. Ein Gottesdienst dieser Art, bietet den Besuchern die Möglichkeit, der Hektik des Alltags für eine Weile zu entfliehen. Es würde jedem gut tun in sich zu gehen, und über sein Tun und Leben nachzudenken. Der uns nachdenklich stimmenden Predigt zu lauschen, wo Wildtiere, der Wald und die Jagd erwähnt wurden, dass Jagd nicht zum Vergnügen stattfindet, sondern notwendig ist. Tiere in Wald und Feld sind auch Geschöpfe Gottes die die Jäger hegen, weil sie auch der Arterhaltung dient. Jagdhornbläser mit den wohlklingenden Tönen der Jagdhörner, sind Botschafter der Jagd. Die angenehmen Melodien in sich aufzunehmen, war ein freudiges Erlebnis für die zahlreichen Besucher, die die Hubertusfeier mit grossem Applaus belohnten. Die Jagdhornbläser spielten vom bekannten Jagdsignal, bis hin zum konzertanten Jagdstücken, auch aus historischer Zeit.

Die Jagdhornbläser Freiwild –Wiggertal, die übrigens immer berühmter werden, hatten sie doch vor Kurzem einen Auftritt im Bundeshaus in Bern zu einem jagdlichen Anlass. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, jagdliches Brauchtum zu pflegen, bei der Öffentlichkeitsarbeit für die Jagd mitzuwirken, die Kameradschaft und die Geselligkeit zu pflegen, ein reichhaltiges Repertoire von üblichen Jagdsignalen bis hin zu konzertanten Vortragsstücken zu erarbeiten, und bei Jägergottesdiensten und Hubertusfeiern mitzuwirken. Ihr musikalischer Leiter ist Beat Plüss, der es versteht, die Bläserinnen und Bläser für Neues und gute Jagdmusik zu begeistern. Die Freiwild- Wiggertaler Bläser bestehen aus etwas mehr als zwanzig Mitglieder, darunter fünf Frauen. Es sind alles aktive Aargauer Jägerinnen und Jäger, ausser ihr musikalischer Leiter. Sie boten ein beeindruckendes Konzert, und waren erfreut über die zahlreichen Besucher aus der Gemeinde, die Jäger, und die Freunde der Jagd.

Es gibt viele Möglichkeiten Öffentlichkeitsarbeit für Jagd und Jäger zu leisten, von der auch Aargauer Jägerinnen und Jäger auf verschiedenste Weise Gebrauch machen. Aber mit Hörnerklang ist sicher die wohlklingendste und angenehmste Art. Meinen Bläserinnen-und Bläserkollegen Schweiz weit möchte ich empfehlen, vermehrt bei solchen Anlässen mitzuwirken. Mit unseren Jagdhornmelodien wecken wir die Aufmerksamkeit der Zuhörer und können so den Sinn und Zweck der Jagd in die Öffentlichkeit tragen.

Nach der Feier gab es im Pfarrhaus einen Apèro mit Häppchen. Eine gute Gelegenheit mit Freunden ins Gespräch zu kommen, eventuell auch ein wenig Jägerlatein zu üben. Es wurde auch über die Jagd diskutiert und Fragen beantwortet. So ging dieser Sonntagmorgen auf angenehme Weise zu Ende.

Josef Griffel

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